Sonntag, 17. Oktober 2021
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Bayern >> Donnerstag, 16. September 21

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Andreas Scheuer zückt einen blauen CSU-Plastikkugelschreiber, um einen Förderbescheid an die Stadt Passau über 3,3 Millionen Euro zu unterzeichnen. (Foto: mediendenk)
Drei Millionen Euro für Radfahrerröhre

Scheuer überreicht Baugeld für dritten Passauer Ilztunnel

Verkehrsminister Scheuer hat das millionenschwere Dokument mit dem Bundesadler lässig im Stehen auf dem angewinkelten, linken Oberschenkel unterschrieben. Drei Vertreter der Stadt, drei Vertreter der Presse und Scheuers Leibwächter waren zugegen, als er den Förderbescheid über 3.280.000 Euro an den Passauer Oberbürgermeister aushändigte. 

Die Finanzierung für den Bau einer dritten Röhre durch den Georgsberg ist damit eingetütet. Der 116 Meter lange und 4 Meter hohe Tunnel soll Radfahrern und Fußgängern dienen, die über die Hängebrücke zwischen der Altstadt und den Stadtteilen an der Ilz verkehren.

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"Für den Neubau des sicheren und komfortablen Radfahrtunnels Georgsberg", steht auf dem Dokument. (Foto: mediendenk)
Auf dem Geh- und Radweg der bestehenden Tunnel fühlten sich viele unsicher, erklärte Andreas Scheuer, der mit einer schwarzen E-Limousine angereist war. Er nannte das Projekt ein „Infrastruktur-Upgrade für die Radfahrenden“. 

Bei einem Bürgerentscheid im April 2013 hatten die Passauer diesen Tunnel abgelehnt, vor allem wegen der hohen Kosten. Seine Anbindung an die Stadt ist nicht optimal, denn an seinem Südausgang kreuzt der vierspurige Anger, eine Bundesstraße. Auf der Nordseite wird er den Felsen neben der ehemaligen Propstei der Kirche St. Salvator durchbrechen. Von hier wird der Radweg über den Bschüttpark flussaufwärts führen, abseits der viel befahrenen Freyunger Straße. 

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Pressetermin auf dem Parkplatz neben der alten Propstei der Salvatorkirche: Verkehrsminister Scheuer mit Hand am Herz, OB Dupper mit gefalteten Händen, Vertreter von Presse und Stadtverwaltung. (Foto: mediendenk)
Ob die lange Röhre für Fußgänger und Radfahrer nicht zu beklemmend seien, wollte PNP-Reporter Franz Danninger wissen. Der städtische Baureferent beantwortete die Frage, verwies auf ein helles Lichtkonzept und eine großzügige Breite: 3 Meter für die Radfahrer und 2,50 Meter für die Fußgänger. Oberbürgermeister Jürgen Dupper ergänzte, dass man von einem Tunnelende zum anderen sehen könne. 

Für den touristischen Radverkehr und Pendler, die ihr Ziel donauabwärts haben, ändert sich nichts. Für sie bleibt der direkte, bestehende Weg durch den Niederhaustunnel.

ks/hud

 
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