Dienstag, 11. August 2020
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Betriebsgelände der Spedition: Sattelschlepper parken am Rand des Neuburger Waldes. (Foto: Bürgerblick)
Industriebetrieb im Bannwald?

Hallitzky beantragt Verfahrensstopp

Der Neuburger Wald soll beschnitten werden, damit ein Logistikunternehmen der Lebensmittelindustrie wachsen kann. Grünen-Landesvorsitzender Eike Hallitzky will vor der Kommunalwahl die umweltschädlichen Pläne vom Tisch haben.

Als Gemeinderatsmitglied der betroffenen Gemeinde Neuburg am Inn stellt er mit seinem Kollegen Hans Eibl zur nächsten Sitzung am 20. Januar den Antrag, das Bauleitverfahren sofort einzustellen. 

Eine breite Öffentlichkeit stemmt sich gegen die Rodungen, welche für die geplante Betriebserweiterung der Spedition Brummer nötig wären. Verfahrensmängel seien von zuständigen Ämtern und Behörden „in außergewöhnlicher Schärfe“ kritisiert worden, schreiben die Antragsteller. Dieser Wald sei wertvoller Lebens-, Erholungs- und Klimaschutzraum, zählen sie auf.

Der fĂĽr die Betriebserweiterung vorgesehene Bannwald ist Staatsforst. Die GrĂĽnen unterstĂĽtzen deshalb Umweltorganisationen, welche die Staatsregierung auffordern, den Verkauf dieses Staatsforstes zu verbieten.

Die Gemeinde sei, wie bereits der Bürgermeister zutreffend hingewiesen habe, Herr des Verfahrens und könne jederzeit „dem Spuk jetzt ein Ende bereiten“, betont der Grünen-Chef.

 
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