Dienstag, 25. Januar 2022
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Lokalnachrichten >> Mittwoch, 26. März 08

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Spurensicherer am Tatort der Bluttragödie: Die Osterdekoration hängt noch über der Tür.
Familie ausgelöscht

Bluttragödie per Brief der Polizei angekündigt

Als der Abschiedsbrief mit der Ankündigung des Verbrechens heute früh die Kripo in Deggendorf erreichte, war es schon zu spät: Eine Familie lag seit Ostersonntag in ihrem Blut. Ein Familienvater hatte seine Ehefrau, seinen Sohn und sich erschossen.

Die Besatzungen der Streifenwagen, die am Tatort eintrafen, fanden alles so vor, wie im Abschiedsbrief beschrieben. Den Schlüssel für die Wohnung im siebten Stock des Hochhauses an der Altstraße hatte der Täter im Briefschlitz deponiert.
Die Polizisten entdeckten im Jugendzimmer der Zweizimmerwohnung die drei Leichen: die 59-jährige Ehefrau Monika, den 30-jährigen Sohn Michael und den Vater Egon K. (60). Alle Toten hatten Schussverletzungen.

In dem Hochhaus wohnen mehr als 50 Mieter, aber niemand hatte etwas von der Bluttat mitbekommen. In der Wohnung fanden die Kriminalbeamten zwei Kurzwaffen und eine sogenannte "Pumpgun". Welche Feuerwaffen der Sportschütze, der einen Schein für zwölf Waffen besaß, zur Tat benutzte, wird gerade ermittelt.

Zur Motivation des Täters wollte die Polizei noch keine Angaben machen. Sie sind wahrscheinlich im Abschiedsbrief dargelegt.
 
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