Friday, 04. September 2026
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Niederbayern >> Friday, 04. September 26

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Radschutzstreifen entbinden motorisierte Verkehrsteilnehmer nicht von der Pflicht, beim Überholen den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einzuhalten. (Foto: mediendenk)
Mobilität

Radverkehr: Passau landet bundesweit fast ganz hinten

Passau - Für Radfahrer bleibt die Dreiflüssestadt ein schwieriges Pflaster.

Im ADFC-Fahrradklimatest erreicht Passau die Note 4,6 und landet in seiner Größenklasse bundesweit auf dem vorletzten Platz. „Es gibt vereinzelt Radwege, aber sie hören einfach auf“, zitiert BR-Reporterin Caroline von Eichhorn  einen Passauer Radler.

Eine Lehrerin, die täglich von Waldkirchen nach Passau pendelt, bezeichnet einen Abschnitt ihrer Strecke sogar als „Todeszone“.

Der BR beleuchtet drei Jahre nach Einführung des bayerischen Radgesetzes, warum Niederbayern weiter stark aufs Auto setzt und viele aus Angst das Rad meiden. Mit "Tempo 30", so wird VCD-Vertreter Bernd Sluka zitiert, würden sich die meisten Radfahrer trauen, auf der Fahrbahn mitzufahren.

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Sicherer radeln: Auf engen Straßen, wie hier an der unteren Fritz-Schäffer-Promenade mit parkenden Autos, empfiehlt es sich, die Fahrbahn sichtbar zu nutzen. So lassen sich riskante Überholmanöver eher vermeiden. (Foto: mediendenk)
Nachtrag der Redaktion: Passau will Tempo 30 in der Stadt weiter ausweiten. Doch sichere Geschwindigkeiten helfen nur, wenn sie auch ernsthaft kontrolliert werden. Ein weiteres Problem sind Autos, die Radfahrer mit zu geringem Seitenabstand überholen. Besonders heikel ist das etwa auf der Marienbrücke: Bei Gegenverkehr können Radfahrer durch eine selbstbewusste Position auf der Fahrbahn (den Schutzstreifen meiden!) verhindern, dass Autofahrer sich noch knapp vorbeizwängen. Ähnliches gilt in engen Straßen wie der Schmiedgasse in der Innstadt. Dort gilt ebenso wie auf der Marienbrücke Tempo 30. Radfahrer werden dadurch kaum zum Verkehrshindernis – und ein Überholmanöver wäre häufig ohnehin nur möglich, wenn deutlich schneller als erlaubt gefahren wird.

Zum ausführlichen Bericht bei BR24