Wednesday, 15. July 2026
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Der zertrümmerte BMW, in dem ein Mädchen (13) starb, liegt an der Mittelleitplanke, mit abgerissenen Rädern. (Foto: Helmut Degenhart/ mediendenk)
Tragödie

Unfall auf der A3 bei Passau: 13-Jährige tot, Porsche gesucht

Passau/ Frankfurt / Sofia – Die Fahrt in den Süden endete für eine Familie aus Hessen auf der A3 bei Passau-Süd in einer Tragödie.

Ihre 13-jährige Tochter starb, vier weitere Insassen wurden schwer verletzt.

Die entscheidende Frage ist bislang ungeklärt: Warum verlor der 35-jährige Fahrer die Kontrolle über seinen BMW? Die Polizei in Niederbayern und Oberösterreich sucht deshalb fieberhaft nach dem Fahrer eines grauen Porsche 911. Er könnte ein wichtiger Zeuge oder sogar an dem Unfall beteiligt gewesen sein.

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Das Unfallwrack, in dem fünf Menschen verunglückten: ein totes Kind, vier Schwerletzte. (Foto: Helmut Degenhart/ mediendenk)
Nach bisherigen Erkenntnissen prallte der mit fünf Menschen besetzte BMW gestern, Dienstag, gegen 18.45 Uhr auf der Fahrt in Richtung Österreich zunächst gegen die Mittelschutzplanke. Anschließend schleuderte der Wagen über die Fahrbahn nach rechts gegen die Böschung, überschlug sich und kam völlig zerstört wieder an der Mittelschutzplanke zum Stillstand.

Im Fahrzeug saßen ein 35-jähriger Mann, eine 31-jährige Frau sowie zwei Kinder im Alter von 6 und 13 Jahren. Alle vier tragen denselben Familiennamen und dürften einer Familie angehören. Ebenfalls im Auto befand sich eine Frau Anfang 20 mit einem anderen Nachnamen. Die vier Überlebenden wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert.

Der gesuchte graue Porsche 911 weist nach bisherigen Erkenntnissen keine unfallbedingten Schäden auf. Mehrere Zeugen beobachteten, dass der Sportwagen nach dem Unfall weiterfuhr. Unklar ist, ob der Fahrer die Autobahn an der Anschlussstelle Pocking verließ oder weiter auf der Autobahn über die Grenze fuhr. Auch ein Polizeihubschrauber beteiligte sich an der Fahndung.

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Die Autobahn war der nach der Unfalltragödie fünf Stunden gesperrt. (Foto: Helmut Degenhart/ mediendenk)
Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein unfallanalytischer Gutachter eingeschaltet. Die A3 blieb im Bereich der Anschlussstelle Passau-Süd in Fahrtrichtung Österreich während der Bergungs- und Ermittlungsarbeiten rund fünf Stunden gesperrt.

Offen ist auch, wohin die Reise der Unfallopfer führte. Nach Angaben der Polizei besitzt der 35-jährige Fahrer die bulgarische Staatsangehörigkeit. Ob die Familie auf dem Weg in den Urlaub oder in ihre frühere Heimat war, ist nicht bekannt.

red