Thursday, 19. March 2026
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Niederbayern >> Wednesday, 18. March 26

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Dieser Auffahrunfall auf der Marienbrücke im Mai 2025 ging mit einem Leichtverletzten und Sachschaden in die Statistik ein. Ursache: Unaufmerksamkeit. (Foto: Stefan Schopf)
Nachrichtenticker

Busfahrerstreik, Kirchenfusion, Unfallstatistik

Warnstreik trifft Passauer Busverkehr
Passau - Von Donnerstag bis Samstag bestreikt die Gewerkschaft Verdi den Nahverkehr. Auch der Passauer Busbetrieb ist betroffen. Hintergrund sind stockende Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband. Die Beschäftigten fordern höhere Löhne und eine kürzere Arbeitszeit. Am Donnerstag fahren Streikende zu einer Kundgebung nach Regensburg.

Evangelische Dekanate planen Fusion
Passau/ Regensburg/ Plattling - Die Dekanatsausschüsse der evangelischen Dekanate Passau und Regensburg sprechen sich für einen Zusammenschluss aus. Bei einer gemeinsamen Sitzung in Plattling verabschiedeten sie die „Plattlinger Erklärung“ und empfehlen eine Fusion auf Augenhöhe. Rund 83.000 evangelische Christen wären betroffen. Die endgültige Entscheidung treffen die Dekanatssynoden im Herbst, ein Start ist für das erste Halbjahr 2027 geplant. Hintergrund ist auch der Mitgliederrückgang der Landeskirche - 42.000 Austritte im Vorjahr bei rund 2.000.000 Mitgliedern in Bayern.

Neue Sperre an der Löwenwand
Passau/ Vilshofen - Wieder Baustelle auf der B 8: Ab Freitag wird der Verkehr an der Löwenwand halbseitig gesperrt. Grund ist eine erneute Baugrunduntersuchung. Der Verkehr wird per Ampel geregelt. Die Maßnahme läuft bis 27. März.

Unfallstatistik richtig einordnen
„Zahl der Unfälle um acht Prozent gestiegen“, verkürzt die PNP die aktuelle Verkehrsstatistik 2025 der Polizeiinspektion Passau – von einem echten Anstieg kann jedoch keine Rede sein. Die Steigerung bezieht sich allein auf das Jahr 2024, das mit 2.999 Unfällen ein vergleichsweise niedriges Niveau hatte. Bereits 2023 lag die Zahl mit 3.340 deutlich höher als 2025 mit 3.239. Auch bei den Verletzten zeigt sich kein neuer Anstieg: 2025 wurden 482 Menschen verletzt – weniger als 2023 (553) und 2021 (516), trotz Pandemie. Ähnlich bei den Alkoholunfällen: Der aktuelle Anstieg relativiert sich im Vergleich zu früheren Jahren mit höheren Werten. Die Zahl der Verkehrstoten liegt mit sechs weiterhin auf hohem Niveau. 2021 waren es vier, 2020 sieben. Zunahmen bei Rad- und E-Scooter-Unfällen sind erwartbar – diese Verkehrsmittel werden deutlich häufiger genutzt.