Dienstag, 24. November 2020
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Lokalnachrichten >> Freitag, 13. November 20

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Im Kreiskrankenhaus Rotthalmünster liegen etwa zwei Drittel der Corona-Patienten des Landeskreises Passau. (Foto: mediendenk)
Zweite Seuchenwelle

Landkreis Passau: zehn Corona-Tote in zehn Tagen

An dieser Stelle sei angemerkt, dass wir fĂŒr den Landkreis Passau die Nachtragungen von Corona-FĂ€llen des Vortages im Text am entsprechenden Tag einpflegen und anpassen. Deshalb unterschieden sich die Zahlen möglicherweise von der Lokalzeitung. Die Stadt Passau hat sich von den Abendmeldungen verabschiedet und gibt jeweils am Morgen die Werte vom Vortag bekannt. Diese werden ebenso am entsprechenden Tag eingefĂŒgt.

Im Landkreis Passau ist ein 72-jĂ€hriger Corona-Patient das zehnte Todesopfer der zweiten Seuchenwelle. Er war wohl zuletzt kĂŒnstlich beatmet worden. In RotthalmĂŒnster und Vilshofen werden 28 Patienten (minus 1) behandelt, 6 auf der Intensivstation. Die Zahl der aktiven FĂ€lle ist weiter im Landkreis angestiegen auf 628 (plus 22).  Es werden 47 Neuinfektionen genannt. 

Neue FĂ€lle in Einrichtungen:

  • Kindergarten Straßkirchen-Salzweg: Nach einem Infektionsfall 25 Kinder und zwei BeschĂ€ftigte in QuarantĂ€ne, Tests angeordnet.
     
  • Grundschule Engertsham-FĂŒrstenzell: 25 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sowie eine Lehrkraft in QuarantĂ€ne.
     
  • Gymnasium Untergriesbach: weitere Klasse mit etwa 20 SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern betroffen.
     
  • Realschule Neuhaus: Etwa 40 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in QuarantĂ€ne.

12. November, Donnerstag

Ein 59-jÀhriger Mann ist der neunte Corona-Erkrankte, der in der zweiten Welle im Landkreis Passau verstorben ist. Er soll ein Risikopatient gewesen sein.

Mit 94 Neuinfektionen bleibt das Geschehen weiterhin hoch, 606 FĂ€lle (plus 46) werden als aktiv gemeldet – damit ist mindestens jeder 330. Landkreisbewohner ansteckend.

  • Kindergarten Germannsdorf: vier weitere positiv Getestete, nunmehr 35 Kinder aus zwei Gruppen und Betreuende in QuarantĂ€ne, Reihentestung wird ausgeweitet.
     
  • Columba-Neef-Realschule Ortenburg: Schulklassen mit 35 Betroffenen in QuarantĂ€ne
     
  • Gymnasium Untergriesbach: Schulklassen mit 35 Betroffenen in QuarantĂ€ne
     
  • Mittelschule Hauzenberg: QuarantĂ€ne und Tests fĂŒr 20 Betroffene.
     
  • Asylbewerberheim Kellberg: neuer Stand 13 weitere positiv Getestete
  • Asylbewerberheim BĂŒchlberg: Ein Infektionsfall wurde isoliert, QuarantĂ€ne und Tests fĂŒr 110 Bewohner


In den KreiskrankenhĂ€user werden 29 Corona-Patienten (plus 4) behandelt, davon 7 auf intensiv, dabei 2 kĂŒnstlich beatmet. Im Klinikum Passau bleibt es bei 37 Patienten auf der Isolierstation, davon werden vier intensivmedizinisch behandelt.

Im Stadtgebiet Passau scheinen die Maßnahmen langsam zu wirken. 16 Corona-Neuinfektionen sind neu gemeldet worden. Aktuell sind laut Rathauspressestelle 136 Personen im Stadtgebiet aktiv. 

11. November Mittwoch

Die Corona-Lage im Landkreis Passau ist weiterhin angespannt.

142 neue FÀlle sind heute registriert worden, gestern 67. Die Zahl der Aktiven FÀlle hat sich von 509 auf 560 erhöht.

2 der 25 Patienten in den Kliniken RottalmĂŒnster und Vilshofen sind an Beatmungsmaschinen angeschlossen.

Es gibt neue VirusausbrĂŒche in verschiedenen Einrichtungen:

  • Berufsfachschule fĂŒr Physiotherapie RotthalmĂŒnster: Tests und QuarantĂ€ne fĂŒr 20 Betroffene nach einem Infektionsfall.
  • Kindergarten Germannsdorf-Hauzenberg: Test und QuarantĂ€ne fĂŒr eine Gruppe.
  • Reha-Fachzentrum Bad FĂŒssing: Positiv getestet wurden vier BeschĂ€ftigte und neun Patienten; Letztere wurden in Abstimmung mit ihren zustĂ€ndigen GesundheitsĂ€mtern zur hĂ€uslichen QuarantĂ€ne an ihre Wohnorte entlassen. Wie der Viruseintrag entstand, wird nicht erklĂ€rt.
     
  • Asylbewerberheim Hutthurm: Erneut zeigt sich, wie MassenunterkĂŒnfte zur Gefahr fĂŒr die Bewohner werden, 46 positive Ergebnisse ergaben Reihentests. Sie werden fortgesetzt.


Das Passauer Rathaus meldet fĂŒr diesen Tag: 16 Neuinfektionen, 136 aktive VirustrĂ€ger, Inzidenz 201. Im Klinikum Passau werden 37 Patienten behandelt, davon 4 auf der Intensivstation, zwei Beamtungsmaschinen laufen. 

Dienstag, 10. November

Ein 80-jĂ€hriger Rentner ist der 24. Corona-Tote in der Stadt Passau. 

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Schild zur Maskenpflicht an der Bushaltestelle des Klinkums Passau. (Foto: mediendenk)
Mit 45 Toten auf 100.000 Einwohner gerechnet ist die Sterberate in der DreiflĂŒssestadt statistisch gesehen doppelte so hoch wie in den Hochrisikogebieten im oberösterreichischen Nachbarland.

Die strengen stĂ€dtischen Seuchenschutzverordnungen zeigen Wirkung? Die Zahl der neuen FĂ€lle in Passau ging heute auf eine einstellige Zahl zurĂŒck: fĂŒnf. Allerdings sind zu Wochenbeginn viele FĂ€lle nicht erfasst.

Im Klinikum sind von den 37 Patienten auf der Isolierstation drei weitere auf intensiv verlegt worden. Zwei der vier auf der Intensivstation Behandelten sind an die Beatmungsmaschine abgeschlossen.

In Oberösterreich (1,3 Millionen Einwohner) werden die Intensivbetten fĂŒr Corona-Patienten sehr knapp: noch neun verfĂŒgbar meldet die staatliche Agentur AGES.

Drei Corona-Tote im Landkreis
Der Landkreis Passau vermeldete gestern zwei weitere TodesfĂ€lle, ein Rentner 92 und eine Rentnerin 91. Heute kommt ein 78-jĂ€hriger Mann hinzu. 

  • Grundschule Aidenbach: Nach Infektionsfall QuarantĂ€ne und Tests fĂŒr eine Klasse und zwei LehrkrĂ€fte
  • Asylbewerberheim Hartkirchen: Testreihe ergab 25 positive Bewohner, eine weitere Reihentestung ist veranlasst.

 

Sonntag, 8. November

Die Stadt Passau hat laut einer Meldung von Sonntagmittag nach 47 neuen Corona-FĂ€llen die Inzidenzstufe 220 erreicht.

Zum Vergleich: In den benachbarten Grenzgebieten SchÀrding und Rohrbach liegt dieser Wert bei 930 und 985!

Aktuell ist etwa mindestens jeder 410. Passauer StadtbĂŒrger ansteckend; in der Summe 127 "Aktive". Im Bezirk SchĂ€rding bedeutet die Inzidenz rund 630 "Aktive", das heißt, jeder 100. Bewohner ist ansteckend.

Nur mehr 14 Intensivbetten in Oberösterreich
Alarmierend: In Oberösterreich ist die KapazitĂ€t auf den Corona-Isolierstationen mit 89 Prozent (Normalbetten) und 86 Prozent (Intensivbetten) ausgelastet. Im gesamten Bundesland sind derzeit nur mehr 14 Intensivbetten verfĂŒgbar. Das Passauer Klinikum kĂ€mpft derweil mit eigenen Probleme: Dutzende BeschĂ€ftigte, Mediziner und PflegekrĂ€fte, fallen wegen Corona aus, die Zahl der Patienten hat fast den Spitzenwert vom FrĂŒhjahr erreicht. 

Die VirenausbrĂŒche in Passauer Einrichtungen:

  • Berufsschule I: Ein SchĂŒler positiv, Tests und QuarantĂ€ne fĂŒr Schulklasse mit 17 Betroffenen.
  • Asylbewerberheim Neue Rieser Straße: Ein Bewohner positiv. QuarantĂ€ne und Reihentests fĂŒr die Bewohner.

Ein Bericht zur Lage im Klinikum erwarten wir frĂŒhestens MontagfrĂŒh.

Im Landkreis Passau werden 519 aktive FĂ€lle gefĂŒhrt (plus 32); jeder 370. Bewohner ist also ansteckend.

  • RotthalmĂŒnster, Pflegeheim „Unter den Linden“:  15 Bewohner und 13 Mitarbeiter positiv.
  • Bad FĂŒssing: BRK-Seniorenheim, vier Bewohner und zwei Mitarbeiter positiv.
     
  • Kindergarten Ruderting: Nach Vireneintrag wurde fĂŒr 20 Kinder und betroffene BeschĂ€ftigte QuarantĂ€ne und Tests angeordnet.

Samstag, 7. November
Im Klinikum Passau steigt die Zahl der Corona-Erkrankten auf der Isolierstation auf 32; das sind 4 weniger als zur Hochzeit der Pandemie im FrĂŒhjahr.

Ein 38-JĂ€hriger ist der 23. Passauer Corona-Tote seit Beginn der Seuche. Dies hat die Stadt Passau am Freitagmittag vermeldet.

Im Landkreis sind fast 490 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ansteckend. Das Landratsamt meldete am Freitagabend 94 neue FĂ€lle. In den KreiskrankenhĂ€usern ist ein Patient hinzugekommen, jetzt,  41; davon 8 intensivmedizinisch, 2 Beatmungsmaschinen laufen.

Donnerstag, 5. November

Die Meldung des Passauer Landratsamtes, die tÀglich zum Dienstschluss kommt, ist alles andere als beruhigend. Dass in einer Landkreisstadt bestimmte GlaubensanhÀnger am Samstag wieder eine Kundgebung abhalten wollen, um gegen Maskenpflicht und Kontaktsperren zu demonstrieren, gerÀt angesichts der neuen Fakten zur Farce:

  • Drei Familien im Landkreis trauern, dass ihre Lieben durch Corona aus ihrer Mitte gerissen wurden. Eine Frau, 87 Jahre alt, zwei MĂ€nner, 80 und 93. Damit hat die zweite Welle fĂŒnf Tote im Landkreis gefordert.
     
  • In den KrankenhĂ€usern des Landkreises, Vilshofen und RotthalmĂŒnster, ist die Zahl der Corona-Patienten auf den Isolierstationen auf 40 geklettert. Sieben von ihnen werden auf der Intensivstation versorgt, zwei Beatmungsmaschinen laufen.

Tag fĂŒr Tag wird es mehr fragwĂŒrdig, ob geöffnete KindergĂ€rten und Schulen der richtige Weg sind, die Seuche einzudĂ€mmen. Die Tests zeigen, dass diese Einrichtungen die Knoten sind, an denen das Virus von Familie zu Familie getragen werden kann.

Die Serien von Vireneintragungen reißen nicht ab, mit allen Folgen: hĂ€usliche QuarantĂ€ne und Reihentests. Viele Familien fĂŒhlen sich gestresst und ĂŒberfordert, wenn ein möglicher Corona-Ansteckender auf seinen Test wartet oder gar ein Corona-Kranker Zuhause ist. Wie soll man sich, und letztendlich alle anderen schĂŒtzen?

Neu hinzugekommen:

  • Kindergarten Hauzenberg: Coronaeintrag, Tests und QuarantĂ€ne fĂŒr zwei BeschĂ€ftigte und eine Gruppe 
     
  • Kindergarten Aidenbach: Nach Vireneintrag letzte Woche gab es Reihentests, Ergebnis: drei weitere positive FĂ€lle. Jetzt neue Testreihen fĂŒr alle drei Gruppen und QuarantĂ€ne.

Landrat Raimund Kneidinger, dessen Landkreis nun in die Inzidenzzahl jenseits der 200 eintritt, ruft die Bevölkerung zu „verantwortungsvollem Handeln“ auf.

Zeitweise neue Teststationen fĂŒr Grenzpendler
Berufspendler aus Österreich regelmĂ€ĂŸig testen, Schulklassen und Kindergartengruppen testen, Familien und enge Kontaktpersonen testen – die Teststellen kommen teilweise nicht mehr hinterher. Das Landratsamt werde deshalb ab nĂ€chster Woche montags und freitags neue Stationen in Wegscheid und Neuhaus am Inn öffnen, wird angekĂŒndigt. Termine nur auf Anmeldung. NĂ€heres soll kurzfristig „zum Wochenende“ auf der Netzseite des Landkreises bekannt gegeben werden.

Grenzpendler mĂŒssen sich bei den wöchentlichen Pflichttests mit Papierkram herumschlagen: Arbeitgeberbescheinigung, Pendlerkarte, Kopie des Arbeitsvertrags; SchĂŒler benötigen SchĂŒlerausweises oder Schulbescheinigung. 

Ob angesichts der akuten Coronalage im Grenzland ein zeitlich begrenzter Pendlerstopp nicht fĂŒr alle Seiten einfacher und wirkungsvoller wĂ€re?

Passauer Gymnasium betroffen
Im Stadtgebiet sind der gestrigen Meldung 21 Corona-Neuinfektionen zu verzeichnen. Aktuell gelten mindestens 89 Personen im Stadtgebiet als aktiv. Im Klinikum Passau liegen auf der Corona-Isolierstation 26 Patienten, davon 5 auf intensiv, davon einer kĂŒnstlich beamtet.

  • Gisela-Gymnasium: Nach positivem Fall Tests und QuarantĂ€ne fĂŒr eine Klasse.

***

Mittwoch, 4. November

Am Nachmittag haben die Behörden von Stadt und Landkreis Passau neue Zahlen zur Entwicklung der Corona-Lage gemeldet. In den KrankenhÀusern werden insgesamt 62 Patienten stationÀr behandelt, davon 12 auf der Intensivstation.


Gestern waren erstmals nach vielen Monaten wieder TodesfÀlle registriert worden (siehe Meldung weiter unten).

Laut Gesundheitsamt sind im Stadtgebiet 93 Menschen corona-positiv, also mindestens jeder 560. Einwohner ist ein VirusĂŒbertrĂ€ger. Im Landkreis trifft das auf jeden 470. Einwohner zu; insgesamt 409 aktive FĂ€lle.

Neue Ereignisse:

  • Grundschule Obernzell: Schulkind positiv getestet, Test und Quarantöne fĂŒr 23 Betroffene der Schulklasse.
  • Gymnasium Untergriesbach: zwei SchĂŒler positiv getestet; Test und QuarantĂ€ne fĂŒr Schulklassen mit 80 Betroffenen


Falsche Corona-ErzÀhlungen in Ortenburg
Nachtrag zur Lage in Ortenburg:

  • In der Grundschule Ortenburg ist ein Schulkind, und nicht, wie im Ort die ErzĂ€hlung umhergeht, eine Lehrkraft positiv getestet worden. Test und QuarantĂ€ne betreffen eine Schulklasse.
  • Die Maßnahmen im Kindergarten, es gibt zwei, beziehen sich auf eine Gruppe der evangelischen Einrichtung; betroffen sind 13 Kindern. Hier hat ein positives Testergebnis aus der Reihe der BeschĂ€ftigten Testreihen und QuarantĂ€ne ausgelöst.

Im "Vilshofener Anzeiger" war irrefĂŒhrend gemeldet worden, "in Ortenburg gibt es noch eine zweite "Baustelle", da der Vater eines Kindergartenkindes positiv getestet wurde, wie am Montagnachmittag bekannt wurde. Er hatte sein Kind in die Einrichtung gebracht." Dies empörte Eltern, die daraus folgerten, der corona-positive Vater habe wissentlich und zur Gefahr aller sein Kind in die Einrichtung gegeben und die Testanordnung fĂŒr 13 Kinder hervorgerufen.

Der Sprecher des Landratsamtes schreibt auf Anfrage: "Auf auf nochmalige Nachforschungen des Gesundheitsamtes hat sich ein solcher Zusammenhang nicht ergeben."

Eltern wĂŒnschen sich, dass ViruseintrĂ€ge in KindergĂ€rten oder Schulen nicht beschrĂ€nkt auf die Betroffenen, sondern einsehbar fĂŒr alle kommuniziert werden.

***

Dienstag, 3. November

Nach mehreren Monaten hat das Virus im Passauer Land wieder zu TodesfĂ€llen gefĂŒhrt.

Das Landratsamt meldet zwei verstorbene Corona-Patienten, 71 und 75 Jahre alt; die Stadt Passau eine verstorbene Frau, 84 Jahre alt.

Die Stadt Passau hatte zuletzt am 13. Mai einen Todesfall, einen damals 77-jÀhrigen Mann zu verzeichnen. Insgesamt gibt es in der Summe bis heute 22 SterbefÀlle. Das RKI nennt drei weniger. Es könnte daran liegen, dass die verstorbenen Passauer Altenheimbewohner an ihrer alten Heimatadresse gemeldet waren.

Das RKI meldet heute deutschlandweit plus 131 Corona-Tote zum Vortag. Zum Vergleich: Im Straßenverkehr sterben statistisch gesehen in Deutschland tĂ€glich 9 Menschen.

Im Landratsamt Passau ist der letzte Todesfall in Zusammenhang mit Corona am 10. August registriert worden. "Die FĂ€lle zuvor gehen bis auf Ende Mai zurĂŒck", schreibt der Sprecher auf Anfrage. Die Summe der Corona-SterbefĂ€lle bis heute: 33.

Der Stadt Passaus sind zuletzt 24 neue positive FĂ€lle vom Gesundheitsamt gemeldet worden. Im stĂ€dtischen Klinikum Passau werden 22 Corona-Patienten behandelt, 14 weniger als zur Hochzeit der Pandemie im FrĂŒhjahr. FĂŒnf der davon bedĂŒrfen der Intensivmedizin, eine Beatmungsmaschine ist angeschaltet.

Am spÀten Nachmittag meldete das Landratsamt Passau 51 neue FÀlle. In den KreiskrankenhÀusern werden derzeit 34 Covid-Patienten behandelt, davon 6 intensivmedizinisch.

Im Asylbewerberheim in Hartkirchen sind zwei Bewohner positiv, das bedeutet QuarantĂ€ne und Tests fĂŒr 75 Mitbewohner

Aus der Reihentestung an der Gemeinschaftsunterkunft Hutthurm liegen nun alle Ergebnisse vor. Insgesamt haben sich daraus 16 positive Testergebnisse ergeben.

Im Landkreis Passau hat ein Altenheim in RotthalmĂŒnster mit der Seuche zu kĂ€mpfen: Die positiven Testergebnisse haben sich erhöht auf 15 Heimbewohnerinnen und -bewohner und 10 BeschĂ€ftigte.

Im Asylbewerberheim in Hutthurm haben sich durch das eingeschleppte Virus 15 Menschen angesteckt.

Zu einem Reihentest und QuarantĂ€ne fĂŒhren ViruseintrĂ€ge in Grundschule (infizierte Lehrerin) und Kindergarten von Ortenburg.

442 aktive FÀlle summieren sich im Landkreis laut Behörde.

Wie sieht die Lage in der Region aus. Die Werte geben die FĂ€lle in den Bezirken und Landkreisen in sieben Tagen an, gerechnet zum Vergleich auf 100.000 Einwohnener:

850 Eferding
752 Rohrbach
672 Grieskirchen
617 SchÀrding
561 Ried im Innkreis
313 Rottal-Inn
199 Passau
159 Passau Stadt
110 Freyung-Grafenau
110 Regen
90 Deggendorf



 

 
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