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Von der Geburt bis zum Abtransport in den Schlachthof: Selbst in mustergültigen Mastbetrieben verlassen die Tiere niemals den Stall; ein Leben unter freiem Himmel bleibt ihnen verwehrt. (Foto: Tobias Köhler/ Archiv)
ErnÀhrungswandel

Schweinestau in den StÀllen

Die Interessensgemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands befĂŒrchtet, dass zu Weihnachten ĂŒber eine Million in den Schweine in den StĂ€llen stehen, die Platz fĂŒr den Nachwuchs blockieren.

Der Trend ist offenbar nicht aufzuhalten: Immer mehr Verbraucher verabschieden sich vom Schweinefleisch. Die Abscheu von der Massentierhaltung hat sich auf den Konsum ebenso ausgewirkt wie das Bewusstsein, Klima und Umwelt weniger zu belasten.

„Schwein nein, Rind ja“, sagen viele junge Leute. Zudem hĂ€lt der Trend in der Gesellschaft durch alle Altersgruppen an, zu fleischloser Kost zu wechseln.

Der „Schweinestau“ wird fĂŒr die Erzeuger zur Existenzkrise. Wohin mit den Tieren? Schlachtbetriebe, die sich nicht mehr rechnen, schließen. Corona hat zudem Handelswege geschmĂ€lert. Die Schweinegrippe kommt hinzu. Deutschland gilt als Schweinefleischexportland Nummer 2 nach den USA.

In den letzten 30 Jahren ist der Schweinfleischkonsum in Deutschland etwa um 15 Prozent zurĂŒckgegangen. Hochgerechnet aufs Land sind das rund eine halbe Million Tonnen Schweinefleisch weniger im Jahr. Der Pro-Kopf-Konsum liegt zuletzt bei 34 Kilo, rund 90 Gramm je Tag und Einwohner.

Schweinemastbetreiber beklagen jetzt, dass durch die zunehmende Enge in den StÀllen das "Tierwohl "erst recht nicht gewahrt werden könne.
 

 
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