Dienstag, 02. Juni 2020
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Bayern >> Sonntag, 01. März 20

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Till Hofmann in seiner Passauer Pension: Netzwerker gegen Rechts. (Foto: Tobias Köhler/ mediendenk)
Bald wählt Bayern

Till Hofmann mobilisiert München für Anti-AfD-Demo

Mit prominentem Aufgebot mobilisiert Veranstalter Till Hofmann („Eulenspiegel-Zeltfest“) vor den Kommunalwahlen ein breites Bündnis für die Münchner Demo „gegen AfD und rechten Terror“.

So hat Hofmann seinen Aufruf formuliert: „Die rechtsradikalen, terroristischen Mordanschläge in Hanau, der antisemitische Terroranschlag in Halle und der Mord an Walter Lübcke durch einen rechten Gewalttäter in Kassel zeigen, dass das politische Klima einen Zustand erreicht hat, den wir nicht mehr verharmlosen dürfen." Hetze und Ausgrenzung leisteten rechtem Terror Vorschub.

Die Unterstützung von künstlerischer Seite: Gerhard Polt, die Wellbrüder aus dem Biermoos, Maxi Schafroth, Claudia Koreck, Stefan Zinner und Simon Pearce.

Die politische Beteiligung über Parteien hinweg: Ministerpräsident Markus Söder, Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth, der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Mit dabei Vertreter verschiedener Religionen: Charlotte Knobloch von der Israelitischen Kultusgemeinde, der evangelische Bischof Christian Kopp, namentlich noch nicht bekannte Vertreter des Münchner Islamforums und der Katholischen Kirche.

Hofmann hat in der Landeshauptstadt mit seinem Kulturzentrum „Bellevue di Monaco“ ein mustergültiges Integrationsprojekt geschaffen. Im Sommer 2018 waren in der "Weltstadt mit Herz" nach seinem Aufruf unter dem Motto "Ausgehetzt!" Zehntausende gegen den Rechtsruck in Politik und Gesellschaft auf die Straße gegangen. Dutzende Organisationen und Vereine wie "München ist bunt" und "Lichterkette" schließen sich auch diesmal wieder an.

Er schreibt in seiner Pressemitteilung: "Die AfD, eine nationalistische Partei mit Faschisten in Führungspositionen, befeuere durch Hass, antidemokratische Reden und Hetze die gefährliche Entwicklung." Und weiter: „Ob „links“, „grün“, „liberal“ oder „bürgerlich“: wir müssen parteienübergreifend für unsere Demokratie kämpfen." Die Gesellschaft dürfe sich nicht spalten lassen. „In diesem breiten Bündnis wollen wir gegen den rechten Terror demonstrieren und gegen die völkischen Parolen, die diesem Terror den Weg bereiten.“

Das Motto: „Ned wurscht!AfD? Just don´t do it!“. Termin: Freitag, 6. März, 16 Uhr; Ort: Max-Joseph-Platz, München; Moderation: Amelie Fried

Ehrenamtliche Helfer melden sich unter demo@bellevuedimonaco.de.

Nachtrag: Es folgten kritische Stimmen im Netz, warum der Veranstalter dem Ministerpräsidenten eine Plattform gibt. Verglichen mit Äußerungen, die Markus Söder angeheftet werden können, sei das unglaubwürdig.

Hofmann hat unsere Anfrage umgehend beantwortet. Er betont, dass ein "sehr breites Bündnis" geboten und wichtig sei. "Ich finde es gut, wenn Söder Ministerpräsident Farbe bekennt. Trotz mancher Sprüche in der Vergangenheit, die Fehler waren. Warum sollte man ihn ausschließen?" Wenn die CSU sich mit allen demokratischen Parteien in diesem Fall auf eine Linie stelle, dann sei das zu begrüßen.

 
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