Sonntag, 22. Mai 2022
·

Lokalmagazin Bürgerblick >> Donnerstag, 27. Januar 22

bild_klein_8752.jpg
"Ich hatte einfach Glück": Rosa Freund, 88, erzählt von ihrer Zeit in Auschwitz und vom Todesmarsch nach Linz. (Fotos: Tobias Köhler/ mediendenk)
Auschwitz-Überlebende

„Ich spüre Mengeles Hand noch heute“

Aus aktuellem Anlass ein Beitrag, der im Heft Nr. 80 im November 2014 erschien.
70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz lassen wir zwei Jüdinnen, die mit unserer Heimat verbunden sind, erzählen: Auschwitz-Überlebende Rosa Freund (88) begegnete Hitlers Todesarzt, war auf dem Todesmarsch nach Mauthausen und wurde in Passau unter der Obhut des Roten Kreuzes als junges Mädchen wieder aufgepäppelt. Die Vilshofenerin Lore Hahn (91) erlebte die Reichskristallnacht und entkam der Deportation.

bild_klein_8753.jpg
Interessiert blättern Lore Hahn (91, links) und Rosa Freund (88), jüdische Zeitzeuginnen des NS-Schreckens, im neuen Buch von Anna Rosmus. (Fotos: Tobias Köhler/ mediendenk)
Rosa Freund und Lore Hahn, die Niederbayern in guter wie in schlechter Erinnerung haben, wohnen heute auf der "Smith Ranch". Dies ist eine gepflegte Seniorenresidenz bei San Francisco mit Pool und Kricketfeld, eingebettet in eine Gartenlandschaft mit Teichen und Oleandersträuchern. Auf den schmalen gepflasterten Wegen bringen Chauffeure mit Elektrowagen, die wir vom Golfplatz kennen, die Bewohner von Haus zu Haus. Die nach USA ausgewanderte Passauer Geschichtsforscherin Anna Rosmus hat den Kontakt  hergestellt.

Nach Auschwitz-Birkenau wurden mindestens 1,1 Millionen Juden deportiert. 23.064 aus Deutschland und die meisten aus Ungarn, 437.685. Das ergibt die Auswertung von Transportlisten. Eine dieser ungarischen KZ-Häftlinge war Rosa Freund, ein 17-jähriges jüdisches Mädchen mit nach hinten gekämmten langen Lockenhaaren, schmalen Lippen und schüchternem Blick.

Schneiderin in der "Bischof-Heinrich-Straße 9"

bild_klein_8755.jpg
Bischof-Heinrich-Straße 9 in Passau: Hier hat die Auschwitz-Überlebende Rosa Freund nach ihrer Befreiung und Genesung als junge Schneiderin ein neues Leben begonnen.
Als Rosa Freund über ihrer Mitbewohnerin Lore Hahn mitbekam, dass Reporter aus Passau zu Besuch kommen, wurden Erinnerungen wach: Passau, das ist der erste Ort, den sie nach Inhaftierung und Zwangsarbeit in ihrem jungen Leben mit schönen Dingen verbindet.  "Bischof-Heinrich-Straße 9 in Passau" nennt sie die im Gedächtnis gebliebene Adresse. Dort sei sie bei einer Familie namens Stinglhammer einquartiert worden. Abgemagert auf 32 Kilo war sie mit 18 Jahren nach ihrer Befreiung im Juni 1945 in Passau angekommen. Das Rote Kreuz hatte sich um sie gekümmert. In der Klinik in Passau-Kohlbruck sei sie aufgepäppelt worden. Als sie nach ihrer Genesung die Unterkunft in der Bischof-Heinrich-Straße bezog, begann sie als Schneiderin zu arbeiten. Sie erinnert sich daran, dass sie weiße Blusen und blaue Röcke für eine Mädchenschule in Fürstenzell genäht hat. In Passau lernte sie auch ihren zweiten Ehemann kennen. Die Zeitzeugin erzählt von ihrem Leben, das in Armut begann und sie ins Konzentrationslager führte.

"Mein Großvater war Schuhmacher, aber er hat so gut wie kein Geld verdient in unserem kleinen Dorf an der tschechoslowakischen Grenze, wo ich geboren wurde. Damals war Tauschhandel üblich. 1934 sind wir nach Budapest umgezogen, um ein besseres Leben zu finden.  Aber am Ende, 1944 waren wir in Auschwitz gelandet. Der Opa und mein Vater mussten das nicht mehr erleben. Beide sind vorher gestorben. Mein Vater war eigentlich ein ungarischer Soldat, aber Juden durften keine Waffen tragen. Deswegen wurde er in die Zwangsarbeit geschickt. Als er mit 47 ausgemergelt war, haben sie ihn nach Hause geschickt. Kurz darauf ist er gestorben, das war 1943. So waren wir nur Frauen, als wir ins Lager nach Birkenau gebracht wurden: meine drei Jahre jüngere Schwester Clara, meine Mutter, meine Tante und ich. Das war Mai 1944."

"Wir durften nur mitnehmen, was wir tragen konnten"
"Am Tag, an dem die Deutschen in Budapest in unsere Siedlung kamen, wurde unser Haus zerbombt. Wir waren obdachlos und kamen kurfristig bei einem Cousin meines Vaters auf der anderen Donauseite unter. Doch es wurde schwierig, weil Juden nicht unter sich wohnen durften. Wir fanden ein Appartement. Eines Tages, so etwa nach sechs Wochen, befahlen uns Uniformierte, vors Haus zu kommen. Wir sollten nur das mitnehmen, was wir tragen können. Schmuck oder Bargeld seien nicht erlaubt. Eine Frau würde uns durchsuchen.  Aber da war keine Frau, sondern ungarische Polizeibeamte. Sie war auf Seiten der Nazis. Sie haben uns durchsucht. Es war erniedrigend. Ich denke, Sie wissen was ich meine.

Videomitschnitt vom Gespräch in Kalifornien, Sommer 2014.

Auschwitz-Überlebende Rosa Freund from Bürgerblick on Vimeo.

Sie ließen uns in einer Reihe aufstellen, dann wurden wir zum Bahnhof gebracht. Dort mussten wir in Waggons steigen und wurden zu einem kleinen Ort gebracht, der mit dem Auto in etwa 20 Minuten erreichbar gewesen wäre. Wir waren drei oder vier Tage unterwegs. Eine Woche lang war eine stillgelegte, zerstörte Ziegelfabrik unsere Bleibe. Es hatte die ganze Woche geregnet, das Dach war kaputt und alles war matschig. Wir mussten auf dem nackten Boden schlafen. Waschräume oder so etwas gab es auch nicht, nur Latrinen. Manche wurden wahnsinnig in der einen Woche. Dann wurden wir weiter transportiert.  Sie warnten uns, wenn wir etwas verstecken sollten und sie es finden würden, würden sie uns erschießen. Ich war 17 und diejenige, die sich um das letzte Vermögen gekümmert hatte. Ich hatte etwas Bargeld und ein wenig Schmuck in einem Einmachglas versteckt. Mein Vater hatte so einen kleinen Geldbeutel, der wie ein Hufeisen ausgesehen hat, da hatte ich es rausgenommen. Ich wollte es nicht den Soldaten geben. Also habe ich es vor dem Bahnhof heimlich in einem Müllhaufen versteckt. Ich hoffte, dass es vielleicht ein armer Straßenkehrer findet."
 
Einzige Überlebende der Familie

"In Ausschitz wurden wir sofort bei Ankunft aussortiert. Die einen mussten nach rechts treten, die anderen nach links. Wir wurden getrennt. Meine Schwester und ich wurden auf die linke Seite geschickt. Meine Mutter und Tante wurden noch am selben Tag in die Gaskammer geschickt. Ich kam mit meiner Schwester ins selbe Lager. Sie war fast fünfzehn. Nach einem Monat wurden wir getrennt.  Ich habe ich sie nie wieder gesehen. Später haben sie mir erzählt, dass 500 Kinder mitgenommen worden sind. Meine Schwester soll darunter gewesen sein. Ich hatte einfach Glück. Ich bin die Einzige von meiner Familie, die lebend davon kam, die da wieder rauskam."

Ihr erstes Glück: Mengele ließ sie leben
Rosa Freund war in Auschwitz von Anfang Juli bis Ende Oktober 1944. An dieser Stelle, so schien es, ist ihre Erzählung zu Ende. Sie hat bisher alles sehr gefasst erzählt. Dann greift sie sich mit der rechten Hand an den linken Oberarm und fragt unvermittelt: "Haben Sie von Mengele gehört? Ich fühle noch heute seine Hand." An ihrer Stimme ist spürbar, wie der Schrecken zurückkehrt.

Ihre zweites Glück: Die Tinte ging aus
"Wir mussten uns vor ihm splitternackt ausziehen, damit er uns untersuchen konnte. Er packte meinen Arm, drehte mich um, wollte sehen, ob ich irgendwelche Makel an mir habe. Dann zog er mich auf die Straße. Hätte er mich zurück in Reihe geschickt, wäre ich heute nicht hier." Sie schiebt den Ärmel ihres blauen Pullis zurück und zeigt ihren Unterarm. "Wie sie sehen, habe ich keine Nummer. Ich wurde mit 800 anderen aufgereiht. 300 haben eine Nummer bekommen, dann ging ihnen die Tinte aus. Es war Ende Oktober. Die Russen kamen immer näher und hatten den Nachschub abgeschnitten. Das ist Glück!"

Bevor die Russen eintrafen, wurden Hunderte Gefangene aus Auschwitz-Birkenau weggebracht, darunter auch Rosa Freund. Sie erinnert sich, dass sie am 27. Oktober Lenzing in Oberösterreich erreichte. Ihr Leidensweg bis zur Befreiung am 5. Mai 1945 sollte ein weiteres halbes Jahr dauern.

Zwangsarbeit in Linz
"Wir mussten in die Papierfabrik nach Linz. So lang ich laufen konnte, habe ich gearbeitet. Es gab drei Schichten und verschiedene Aufgaben. Den ersten Monat habe ich in der Halle 75 Kilo schwere Papierrollen getragen, dann bin ich ins Freie gewechselt, wo wir aus dem Schnee die geschlagenen großen Bäume in die Fabrik schleppten. Immer zu zweit einen Baum. Wir waren 500 Frauen. Von der Unterkunft waren es jeden Tag sechs Meilen zur Fabrik. Wenn unsere Holzschuhe im Schnee stecken geblieben waren, mussten wir barfuß weiterlaufen. Hätten wir uns gebückt, um sie aus dem Schnee zu ziehen, wären wir erschossen worden.

"Spülwasser" und ein Stück Kartoffel
Das Essen in der Fabrik war nur ein bisschen besser als in Auschwitz. Wir bekamen morgens eine kleine Scheibe Brot und ein bisschen schwarzen Kaffee. Ich würde heute noch schwören, dass es Spülwasser war. Abends gab es die gleiche Menge Suppe, und nur wenn man Glück hatte, fand man ein kleines Stück Kartoffel oder Ähnliches darin. Das war alles für 24 Stunden.

Ihr drittes Glück: Sprengung des Lagers vereitelt
Eine Woche habe ich freiwillig in einem Bereich gearbeitet, in dem ich duschen durfte, warm sogar. Wir hatten nicht mehr geduscht seit wir von Zuhause fortgebracht worden waren. Wir durften duschen, weil wir Phosphorpulver abgeladen haben. Nach der Arbeit waren wir voll davon, weil der Wind es überall hingeblasen hatte. Nach dieser Woche habe ich Löcher gegraben, etwa zwei Meter tief und einen Meter breit, um Kabel zu verlegen. Mit einer Spitzhacke musste ich den gefrorenen Boden aufhacken. Ab April konnte ich einfach nicht mehr und bin im Lager geblieben. Drei Wochen vor der Befreiung kam dann der Befehl, dass alle, die laufen konnten, sich vor dem Lager aufstellen sollten. Wer nicht laufen konnte, durfte im Bett bleiben. Wir haben später herausgefunden, dass alle, die laufen konnten, in einen Bunker hätten gebracht werden sollen und man dann das Lager mit allen anderen hatte sprengen wollen. Nur weil die Alliierten immer näher kamen, war der Plan dann verworfen worden. Ich hatte zum dritten Mal Glück".

So beschreibt sie den Tag der Befreiung: "Im Lager war es plötzlich still. Wir sind hinausgegangen und nirgendwo war jemand. Das Personal war verschwunden. Da wussten wir, dass wir frei sind. Nach drei Wochen hat das Rote Kreuz mich und 22 Andere nach Passau-Kohlbruck gebracht. Dort haben sie uns dann gewogen. Ich hatte 70 Pfund (umgerechnet 31,8 Kilo) mit achtzehneinhalb Jahren. Jetzt wiege ich 145 Pfund, mehr als das Doppelte von damals." Sie lacht.

Rosa Freund wanderte mit ihrem Mann, den sie in Passau kennengelernt hat, 1954 nach Amerika aus. Deutschland hat sie nie wieder besucht.

"Der Lehrer war ein Nazi und ich die einzige Jüdin an der Realschule"
Lore Hahn, die gebürtige Vilshofenerin, hatte den Weg nach Amerika acht Jahre vor ihrer ungarischen Mitbewohnerin angetreten. Die jüdische Kaufmannstochter erlebte als 16-jähriges Mädchen die Tragödie der Reichskristallnacht in Vilshofen. Der Reporter hat der 91-jährigen Frau das Buch "75 Jahre Reichskristallnacht" von Anna Rosmus mitgebracht. Sie blättert, bleibt bei den Bildern hängen, erinnert sich. "Ja in Vilshofen. Ich war in der Realschule, aber nicht zulang. Es war schrecklich. Der Lehrer war ein Nazi und ich war das einzige jüdische Mädchen an der Schule. Er ignorierte mich einfach die ganze Zeit. Mein Vater beschwerte sich beim Direktor. Der sagte immer, er schaut, was er tu kann. Getan hat er nichts. Nazis…"
 
Was sie von ihrer Jugend in Vilshofen noch weiß: "Wir lebten im ersten Stock, und mein Onkel im Zweiten. Gemeinsam besaßen sie das Kaufhaus "Altbaier". Das war direkt bei der Donaugasse. Und die Bäckerei Schweighaus war am Ende der Gasse. Und ich erinnere mich noch gut an das Schuhgeschäft, weil meine Schwester sich sehr gut mit einer der Hopper-Töchter verstand"

Von Vilshofen ins Gefängnis nach Passau

bild_klein_8757.jpg
Vilshofener Schüler haben Lore Hahn ein Fotoalbum ihrer alten Heimat geschickt.
"Sie kamen mitten in der Nacht, ich schätze es war 1 Uhr früh. Sie klopften an die Tür." Dass die braunen Schergen die Haustür aus den Angeln gehoben haben, hatte die 16-Jährige nicht mitbekommen. "Der Vater weckte mich. Wir gingen nach unten. Sie sagten, dass wir mitkommen müssen". Draußen wartete ein Kleinbus. Der Reporter liest ihr aus dem Buch vor: "Das 16-jährige Mädchen war am aufgeregtesten von allen. Es weinte fürchterlich und ich bemühte mich sie ständig zu trösten", hat eine Augenzeugin der Autorin Rosmus beschrieben. Lore Hahn erkennt sich wieder. "Ja, das war ich". So hatte sie die Reichskristallnacht erlebt.

"Wir konnten fliehen – Gott sei Dank"
Es gab zwei jüdische Familien in Vilshofen. Sie brachten die Frauen nach Passau und die Männer nach Dachau. Hahn erzählt: "Ich, meine Mama und meine Tante wurden ins Gefängnis nach Passau gebracht. Ich schlief mit meiner Mutter in einem Raum. Wo das Gefängnis genau war, weiß ich nicht." Ihr Vater hatte die Ausreise schon vorbereitet. Er hatte ihre zwei Schwestern schon Jahre davor nach London geschickt. Von dort konnten sie die notwendigen Visa für den Rest der Familie beantragen. "Mein Vater wurde nach drei, vier Tagen aus dem Lager Dachau wieder freigelassen". Neun Monate lebten sie in London, die Schwestern hatten ihnen Appartements und Arbeit besorgt. Dann ging es nach New York. Ihr zwei Jahre älterer Ehemann, ein Freund ihres Bruders, den sie bereits in Vilshofen kennengelernt hatte, begann eine Arbeit in einer Dosenfabrik in Cincinnati (Ohio). Als er nach Kalifornien versetzt wurde, ging sie mit. "Wir konnten fliehen – Gott sei Dank. Ich hatte großes Glück", sagt sie heute. Vor allem, nachdem sie bewegt die Geschichte ihrer Mitbewohnerin gehört hat.

Lore Hahn hat ihre alte Heimat nie ganz vergessen. Sie spricht zwar die ganze Zeit Englisch. Aber als der Reporter sie ermuntert "Können Sie noch den bayerischen Dialekt?", plaudert sie los.  Sie spricht mit dem Zungenschlag einer Amerikanerin: "Ich weiß nicht. Wenn man so viele Jahre kein Deutsch mehr spricht... Mein Ehemann und ich haben oft Deutsch gesprochen, vor allem wenn wir nicht wollten, dass unsere Kinder etwas verstehen." Später habe das nicht mehr funktioniert. "Meine drei Töchter haben Deutsch genommen in der Schule und waren immer die Besten. Erst als sie älter wurden, haben sie es wieder vergessen".

Lores Mann starb 1989 an Schilddrüsenkrebs. Sechs Jahre lebte sie allein im Haus. Mit 76 Jahren entschied sie sich, in dieses komfortable Altenheim zu ziehen. Auf dem Weg zur ihrer Wohnung, einem Zwei-Zimmer-Appartement mit Balkon zum Park, ist die alte Dame sehr flott zu Fuß unterwegs. Auf einer Kommode im Schlafzimmer hat sie gerahmte Bilder ihrer Familie aufgestellt, es mögen gut zwei Dutzend sein, von den Eltern bis zu den Enkelkindern. Im Flur hängt ein ganz besonderes Bild: Es zeigt das Kaufhaus "Altbaier", den Ort ihrer Kindheit. Die Welt des Kaufhauses hat sie nie losgelassen. Bis vor wenigen Jahren arbeitete sie in einer Filiale von "Macy´s", dem berühmten amerikanischen Warenhaus.

Ihr letzter Besuch in Bayern
Vier Jahre vor dem Tod ihres Mannes hat sie Deutschland noch einmal besucht. "Sechs Leute waren wir damals, denn meine Geschwister mit ihren Ehepartnern waren auch dabei", erzählt sie. "In Vilshofen hab ich Vieles wiedererkannt. Aus ihrem Kaufhaus ist heute ein Modeladen geworden. Abgestiegen sind sie im "Bairischen Hof".  Anna Rosmus wollte Frau Hahn dazu bewegen, für ihren Lebensabend nach Niederbayern zurückzukehren. "Das ist jetzt zu spät. In meinem Alter will ich mir einen Zwölfstundenflug nicht mehr antun", sagte sie.

Der Beitrag über die beiden Zeitzeuginnen ist erschienen in der Novemberausgabe Nr. 80 im Magazin Bürgerblick. Fotos Tobias Köhler/ Text Hubert J. Denk