Samstag, 24. Juli 2021
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Mobilfunk

Handystrahlen fördern Gehirntumor

Handystrahlen sind völlig harmlos. Werbeblätter und Broschüren, die so etwas behaupten, müssten nach Forderung bayerischer Umweltpolitiker jetzt „sofort eingestampft“ werden. Denn die Süddeutsche Zeitung bringt heute eine erschreckende Nachricht: Forschungsinstitute aus Großbritannien, Finnland, Dänemark, Schweden und Norwegen haben festgestellt, dass sich nach 10-jährigem intensiven Handy-Gebrauch das Risiko, an einem Gehirntumor zu erkranken, fast vervierfacht!

„Die Zeit der Verharmlosung ist vorbei. Alle bisher seitens der Bayerischen Staatsregierung zum Thema Mobilfunk herausgegebenen Broschüren müssen in den Reißwolf!“, fordert der ödp-Landesvorsitzende Bernhard Suttner.

Seine Partei ist die Lobby der Mobilfunkbetreiber längst ein Dorn im Auge. Wenn es um Proteste gegen Sendemasten in der Nähe von Schulen oder Kindergärten geht, steht die ödp vorne mit dabei.

Der Passauer ödp-Politiker Urban Mangold, der sich selbst zum Handy-Verzicht bekennt, sieht auch die Sendeanlagen neu im Brennpunkt der Kritik: „Womöglich muss auch hier in Kürze zugegeben werden, dass die bisher behauptete Harmlosigkeit lediglich Wunschdenken war. Die drastische Senkung der Grenzwerte muss endlich auf die Tagesordnung“. Für die Aufstellung von Sendemasten sollten öffentliche Genehmigungsverfahren mit Nachbarschaftsbeteiligung vorgeschrieben werden.

In Passau wurde jüngst ein umstrittener Mobilfunksendemast verborgen in den Rathausturm montiert. Die Strahlung trifft vor allem städtische Bedienstete und Beamte, die ringsum in den Büros arbeiten.

17 Tipps gegen Handystrahlen
 
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