Montag, 17. Juni 2024
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Niederbayern >> Donnerstag, 06. Juni 24

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Schaufel und Stiefel im Schlamm. (Foto: Stefan Schopf/ Bürgerblick)
DreiflĂŒssestadt

Hochwasserhilfe: Was betroffene Passauer wissen sollten

Passau - Ein Regenguss mit einer IntensitĂ€t von 64 Liter pro Quadratmeter, in der Summe 15 Liter, hat am Nachmittag die Menschen im ĂŒberfluteten Passau besorgt. Die Donau verharrt den vierten Tag auf der höchsten Warnstufe 4 (ĂŒber 8,50 Meter) bei 8,80 Meter.

Das Rathaus gibt Handreichungen fĂŒr die Betroffenen in den ĂŒberfluteten Stadtteilen:

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    Vom Balkon aus die Arbeit der Bagger betrachten: Schlamm schaufeln. (Foto: Stefan Schopf/ BĂŒrgerblick)
    Passau rÀumt auf:
    Menschen, die ehrenamtlich helfen wollen oder Hilfe benötigen melden sich beim BĂŒrgertelefon 0851 396 866. Es ist geschaltet von 8 bis 16 Uhr. Hier werden die EinsĂ€tze koordiniert.
     
  • Es gibt Geld: Privathaushalte erhalten fĂŒr nicht versicherte SchĂ€den eine Soforthilfe bis zu 5.000 Euro, um beschĂ€digten oder verlorenen Hausrat zu ersetzen. Formular „Soforthilfe Haushalt/ Hausrat“ausfĂŒllen, Anlagen beifĂŒgen, die DatenschutzerklĂ€rung lesen und zurĂŒcksenden an finanzhilfen@passau.de.

    Das zustĂ€ndige BĂŒro wird ab Montag im Neuen Rathaus eingerichtet, am Freitag noch im Alten Rathaus Zimmer 314 und 315 im zweiten Stock.
     
  • Wohin mit dem FlutmĂŒll? Die Stadt hat drei SammelplĂ€tze fĂŒr zerstörten Hausrat und Inventar auf umzĂ€unten PlĂ€tzen eingerichtet: Rathausplatz, im Ort vor dem Lukas-Kern-Waisenhaus, an der Ecke StromlĂ€nge/ Achatiusstraße.
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    TĂŒren trocknen. (Foto: Stefan Schopf/ BĂŒrgerblick)
  • Zwei Straßensperren sind aufgehoben: Bundesstraße 388 im Bereich der LöwmĂŒhle (nördliches Donauufer) und seit gestern die Bundesstraße 12 in der Ilzstadt, Freyunger Straße (linkes Ilzufer).
     
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    MinisterprĂ€sident Söder beim Hochwasserspaziergang mit OB Dupper (Sonnenbrille). (Foto: Stefan Schopf/ BĂŒrgerblick)
    MinisterprĂ€sident Markus Söder 
    hat den Betroffenen der Fluten in Bayern schnelle Hilfe versprochen. Es wurden 100 Millionen Euro genannt. So viel hatten 2013 Bund und Land Bayern in der Summe an Hochwasserhilfen ausgeschĂŒttet. Allein in Passau waren damals die SchĂ€den mit 200 Millionen Euro beziffert worden. Es flossen Millionensummen in Aufbauhilfe, Flutsanierung und Flutschutz. Die SachschĂ€den fallen heute in einem hochwasserertĂŒchtigten Passau deutlich geringer aus als anderswo. Zudem sind Ölheizungen im Hochwassergebiet weitgehend verschwunden, sodass die Soforthilfe „ÖlschĂ€den an GebĂ€uden“ auch nach EinschĂ€tzung des Rathauses in Passau nicht benötigt wird.

    NĂ€here AuskĂŒnfte zu Staatshilfen erteilt die StadtkĂ€mmerei 0851 396 163. DarĂŒber hinaus gibt es sogenannte Notstandsbeihilfen oder StaatsbĂŒrgschaften aus dem „HĂ€rtefond Finanzhilfen“.

    Fotogalerie: Stefan Schopf/ BĂŒrgerblick