Donnerstag, 07. Juli 2022
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Passauer Land >> Freitag, 17. Juni 22

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Zwei Männer aus Syrien zwängten sich zur Flucht über die österreichisch-bayerische Grenze in den Kofferraum. Bundespolizei stoppte den Wagen auf der B12 bei Kirchdorf am Inn. (Foto: Bundespolizei)
KriminalitÀt an der Grenze

Bundespolizei zeigt Bilder vom Fluchtversteck Kofferraum

Menschen zwĂ€ngen sich in KofferrĂ€ume, um Grenzen zu ĂŒberwinden, die fĂŒr sie unĂŒberwindbar erscheinen. Die Profiteure dieses Elends halten die Hand auf und setzten sich ans Steuer der Schleuserwagen.

Die Zeitzeugen und Aufdecker von Flucht und KriminalitĂ€t, die KrĂ€fte der Bundespolizei, haben heute wieder Fotos und Pressemitteilung dazu herausgegeben. Das Verfahren ist immer das gleiche: Die Fluchtwilligen werden zurĂŒckgeschickt nach Österreich, die Fahrer dem Haftrichter vorgefĂŒhrt. Dieser entscheidet in den vorliegenden FĂ€llen: U-Haft bis zum Prozess wegen „Einschleusens von AuslĂ€ndern unter schwerer GesundheitsgefĂ€hrdung“.

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Fast zeitgleich, ebenfalls 1 Uhr frĂŒh, wurde am selben Kontrollpunkt ein tĂŒrkischer Staatsangehöriger versteckt im Kofferraum entdeckt. (Foto: Bundespolizei)
Die Veröffentlichungen solcher Fotoberichte sollen der Abschreckung dienen. FĂŒr die Bedauernswerten bleibt die AbwĂ€gung zwischen Leidensdruck und Risiko.

Die beiden Schleuser, ein Ă€gyptischer StaatsbĂŒrger, 50, und ein iranischer StaatsbĂŒrger, 44, fuhren Wagen mit österreichischen Kennzeichen. In einem Fall waren die Fluchtwilligen fĂŒnf MĂ€nner und Frauen aus der TĂŒrkei, 19 bis 30 Jahre alt, im anderen zwei MĂ€nner aus Syrien, 27 und 29. Die Letztgenannten und ein tĂŒrkischer Mann hielten sich im Kofferraum versteckt.

hud