Sonntag, 17. Oktober 2021
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Lokalnachrichten >> Montag, 04. Oktober 21

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Ein Schleierfahnder der bayerischen Grenzpolizei kontrolliert Pässe von Eingereisten. (Foto: Tobias Köhler/ mediendenk)
Drei Schleuser in U-Haft

Passau bleibt Tor zum Westen für Geflüchtete aus Syrien

Kräfte der Bundespolizei sind wahrscheinlich auf einen Schleuserring gestoßen, der von syrischen Staatsbürgern betrieben wird.

In den frühen Sonntagmorgenstunden stoppten Einsatzkräfte der Bundes- und der bayerischen Grenzpolizei zwei Fahrzeuge, deutsche Zulassung, in denen ein 22-jähriger und ein 26-jähriger Chauffeur insgesamt zehn syrische Landsleute, 13 bis 37 Jahre alt, unerlaubt ins Land gebracht hatten.

Die mutmaßlichen Schleuser wurden um 3 Uhr früh in Achleiten mit einem Volkswagen und eine Viertelstunde später mit einem Mercedes an der Zentraltankstelle in der Nikolastraße aufgebracht. Während sich die Männer am Steuer mit einem belgischem Flüchtlingsstatus ausweisen konnten, waren die Mitreisenden ohne Papiere. Die Minderjährigen wurden dem Jugendamt übergeben, die Erwachsenen an das Bundesamt für Migration oder am selben Tag nach Österreich abgeschoben.

Die Ermittler stießen über die festgenommenen Fahrer auf zwei weitere mutmaßliche Komplizen, 25 und 26 Jahre alt. Diese waren nach Passau gekommen, um die Autos abzuholen. Gegen drei der vier Beschuldigten erließ die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehle. Die Erzählungen, die diese bei den Vernehmungen auftischten,hätten widersprüchlicher nicht sein können, heißt es aus Ermittlerkreisen. 

 

 
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