Montag, 20. September 2021
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Recht auf Satire >> Donnerstag, 04. Februar 10

Bierernst im Fasching

Bürgerblick eröffnet Satire-Seite

Passau/ Hamburg/ Wien - Nachdem Deutschlands beste Medienkanzlei sich anschickt, einem Passauer Journalisten mithilfe ortsfremder und sachentfernter Landgerichte außerhalb Bayerns absurde und abenteuerliche Maulkörbe anzulegen, um betuchten Mandanten das Gefühl zu geben, sie könnten die Presse dirigieren oder einen kleinen, unabhängigen Schreiberling mundtot machen, eröffnet Bürgerblick Passau die neue Plattform "Recht auf Satire".

Wann immer sich künftig die Kanzlei Prinz oder Kollegen anschicken, unsere Online-Berichterstattung in Form eines Maulkorbs, im Juristendeutsch "Unterlassungserklärung" genannt, einzuschränken oder zu verbieten, werden wir den Beitrag in diese Satire-Ecke verschieben und sichtbar für alle Leser die verbotenen Passagen schwärzen.

Damit jeder auch sieht wie hässlich und schmutzig diese juristische Vorgehensweise ist, wenn sie gegen die Meinungs- und Pressefreiheit geht.

Die beigefügten Kostennoten werden wir allerdings in die Tonne treten, gerade so wie auch die Ermittlungen von LKA-Beamten in die Tonne getreten* werden, wenn sie denen über ihnen nicht genehm sind.

Vorsorglich geben wir hiermit den Rechtsvertretern und ihren Mandanten bekannt, dass bei uns nach den mit hohen Kosten verbundenen einstweiligen Verfügungen der Landgerichte Hamburg und Köln nichts mehr zu holen ist. Wenn Justitia gegen die Freiheit des Wortes die Waage schwingt, bleibt von einer frechen Feder leider nur mehr ein gerupftes Huhn übrig.

Freie Journalisten führen ihr Leben, vielleicht auch notgedrungen, zum Glück nach der Prämisse: weniger Eigentum ist mehr, weil es nur verpflichtet. Pech für den Gerichtsvollzieher. Wenn er einen Sack Schulden mitnehmen will, gerne. Er steht gleich links hinter der Kellertür.

Das Portal "Recht auf Satire" nimmt keine Rücksicht auf bierernste Gemüter.

Ein Prost nach Köln und Hamburg! Weil Karneval ist, verleihen wir Dr. Prinz den niederbayerischen Orden für seine Verdienste um den Rechtstourismus: Niemand kann so überraschende Städtereisen ankurbeln wie er.

____

*einen Link auf den entsprechenden Beitrag der Süddeutschen Zeitung müssen wir uns leider verkneifen, weil wir uns sonst möglicherweise eine Eindruckstatsachenbehauptung zu eigen machen, die uns per einstweiliger Verfügung des Landgerichts Köln bei Androhung einer Strafe bis zu einer Viertelmillion Euro verboten worden ist (das ist leider keine Satire, aber beweist doch, wie geschätzt unser Onlinedienst bundesweit ist).

Was eine Eindruckstatsachenbehauptung ist, erklären wir später. Wir machen jetzt die Schotten dicht.

 

 
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