Dienstag, 11. Dezember 2018
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Bayern >> Montag, 24. September 18

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Die Vegetation reicht auf vielen Hauptstrecken der Bahn, wie hier zwischen Passau und Vilshofen, nahe an an den Bahndamm heran. Betroffen in der Nacht war auch der ICE 229 Frankfurt-Wien. (Foto: mediendenk)
Odysee im Sturm

Zwölf Stunden Bahnreise von Frankfurt nach Passau

Zwei Dutzend Bahnreisende mit Ziel Passau sind heute Vormittag mit zwölf Stunden VerspĂ€tung angekommen. „Wir haben die Nacht in eine Art Hotelzug in NĂŒrnberg verbracht“, berichtet ein junger Mann aus Algerien, der in der DreiflĂŒssestadt sein Studium beginnen wird.

Wegen SturmschĂ€den war die Bahnstrecke zwischen Regensburg und NĂŒrnberg total gesperrt. „Unser Intercity von Hamburg nach Wien war voll besetzt“, sagt der ĂŒbernĂ€chtigte Betroffene. Er war am Frankfurter Flughafen zugestiegen. Der IC 2027 sollte um 22.41 Uhr in Passau eintreffen. Erst gab es die Ansage, die Ankuft werde sich um zwei Stunden verspĂ€ten. Dann wurde NĂŒrnberg zur Endstation. Die FahrgĂ€ste mussten umsteigen in einen bereitgestellten Zug auf einem Nebengleis. Dort habe man die Sessel ausziehen können, um ein wenig zu schlafen.

Bei der Weiterreise am nĂ€chsten Morgen von NĂŒrnberg nach Passau habe er viermal umsteigen mĂŒssen, berichtet der Auslandsstudent.

„Der Sturm hat im Norden und in der Mitte Bayerns große Teile unserer Infrastruktur beschĂ€digt“, erklĂ€rte ein Sprecher der Bahn. Es ging wohl hauptsĂ€chlich um beschĂ€digte Oberleitungen.

Auch die beiden NachtzĂŒge, die ĂŒber Passau zwischen Wien und Norddeutschland laufen, sind gestrichen worden.

 
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