Montag, 10. Dezember 2018
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Lokalnachrichten >> Montag, 11. Juni 18

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100 Bürger haben den Bittbrief ans Rathaus bei der letzten Kundgebung unterschrieben. (Quelle: BR/ Martin Gruber)
"Rettet die Innpromenade"

Bittbrief ans Rathaus gegen die Flutmauer

Passau und die umstrittenen Flutmauern am Inn und an der Ilz bewegen die BĂŒrger: Mit einer medienwirksamen Aktion will die Initiative „Rettet die Innpromenade“ in den nĂ€chsten Tagen auf ihr Anliegen aufmerksam machen; ab morgen liegen fĂŒr die Halser Flutmauern die Unterlagen im Rathaus aus. Dies ist die letzte Möglichkeit, EinwĂ€nde zu erheben.

Ein plakatgroßer Brief an den OberbĂŒrgermeister, den mehr als 100 BĂŒrgerinnen unterschrieben haben, soll in den nĂ€chsten Tagen persönlich ĂŒbergeben werden. „Wir bitten Sie, die stadtbildzerstörerischen Planungen noch einmal zu ĂŒberdenken“, heißt es in dem Schreiben.

Dem Rathaus liegt die Terminanfrage fĂŒr die Übergabe vor. Die Antwort steht aus.

Mehr als 200 Passauer beteiligen sich regelmĂ€ĂŸig aktiv an den Kundgebungen (Bericht des Bayerischen  Rundfunks, Martin Gruber) gegen die geplante Flutverbauung an der Innpromenade.

Der Wortlaut des Briefes:

„Sehr geehrter Herr OberbĂŒrgermeister, sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates von Passau, wir bitten Sie instĂ€ndig, den nicht nur fĂŒr die gesamte Bevölkerung, sondern auch fĂŒr das Umland extrem wichtigen Naherholungsort Innpromenade in der jetzigen seit mehr als 200 Jahren bestehenden Form zu erhalten.

Auch die neuen PlĂ€ne sind ein so starker Eingriff, dass das Gesamtensemble, dass der Zauber unserer Innpromenade fĂŒr immer zerstört wird.

WĂ€gen Sie, die sie zum Wohl der Stadt gewĂ€hlt sind, bitte Kosten und Nutzen der geplanten Flutmauer fair ab und unterstĂŒtzen Sie uns bei der Rettung der Innpromenade.“

Am 19. Juni will die Stadt den BĂŒrgern die neuen PlĂ€ne im Großen Rathaussaal noch einmal vorstellen.

Nach der  PrĂ€sentation in der Stadtratssitzung  haben Vertreter von Stadt und Wasserwirtschaftsamt erklĂ€rt, dass genaue Kostenkalkulation  und ein versprochenes maßstabsgetreues Modell am Schauplatz derzeit noch nicht möglich sind. Der Mauerverlauf zwischen Karolinenplatz und MarienbrĂŒcke im östlichen Teil sowie die genaue Umsetzung bedĂŒrften der KlĂ€rung. Das Millionenprojekt dĂŒrfte spĂ€testens Ende 2019, wenn es weiter verfolgt wird, zur Planungsreife gekommen sein.

FĂŒr den umstrittenen Hochwasserschutz in Hals beginnt morgen die letzte Möglichkeit, EinwĂ€nde zu erheben. Wer "berechtigtes Interesse" vorweist, kann wirksam Einspruch erheben.

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Geplanter Hochwassermauer in Hals. (Quelle: binder-cad.de)
Die Planungsunterlagen des Wasserwirtschaftsamtes liegen im Umweltamt im Alten Rathaus bis 11. Juli aus. Dienstzeiten: werktags 8 bis 12 Uhr, Montag und Dienstag 13 bis 16 Uhr und Donnerstag 13 bis 17 Uhr. EinwÀnde können bis spÀtestens 25. Juli eingebracht werden.

Zu Hals und Innpromenade finden Sie ausfĂŒhrliche Berichte und exklusive Bilder in der aktuellen BĂŒrgerblick-Ausgabe Juni/ Nr. 116.

 
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