Sonntag, 22. Oktober 2017
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So stimmte der Wahlkreis Passau für die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag ab.
Wahlkreis Passau

Zweitstimmen: AfD vor SPD


Die rund 177.000 wahlberechtigten B├╝rgerinnen und B├╝rger im Wahlkreis Passau haben mit einer Wahlbeteiligung von 74,3 Prozent den CSU-Direktkandidaten Andreas Scheuer zum Sieger gek├╝rt. Auf ihn fielen 47,5 Prozent (2013: 59,7) der abgegebenen Stimmen.

Bei den Zweitstimmen hat die CSU mit einem Ergebnis von 40,5 Prozent ├╝berdurchschnittlich verloren (minus 13,4 Prozent). Bemerkenswert: Die AfD liegt mit einem Ergebnis von 16,1 Prozent als zweist├Ąrkste Kraft einen Prozentpunkt vor der SPD (15,1). Ostbayern stellt sich in abgelegenen Ecken als AfD-Hochburg mit bis zu 28 Prozent dar.

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So stimmte der Wahlkreis Passau f├╝r die Mehrheitsverh├Ąltnisse im Bundestag ab.
Der Erstunterlegene bei den Direktkandidaten ist Christian Flisek (SPD) mit 18,9 Prozent, gefolgt von AfD-Kandidat Robert Schregle mit 14,1 Prozent. Flisek hat den Wiedereinzug in den Bundestag nicht geschafft, der mit 18 bayerischen SPD-Vertretern besetzt sein wird. Er hatte Landeslistenplatz 21. Wie viele Bayern im Bundestag vertreten sind, siehe weiter unten.

FDP-Kandidat Armin Sedlmayr kam auf 6,1, Gr├╝nen-Kandidat Boris Burkert auf 5,6, Josef Ilsanker von den Linken auf 4,8 und ├ľDP-Kandidat Andreas Seitz auf 3,1 Prozent.

So stimmte der Passauer Wahlkreis f├╝r die Mehrheitsverh├Ąltnisse im Bundestag ab (Zweitstimme). Dahinter im Vergleich die Bayern- und Bundesergebnisse.

CSU 40,5 (minus 13,4), bayernweit 38,8 (minus 10,5); bundesweit CDU 26,8 (minus 7,4); CSU 6,2 (minus 1,2), 
SPD 15,1 (minus 3,4), bayernweit 15,3 (minus 4,6), bundesweit 20,5 (minus 5,2);
Gr├╝ne 6,4 (plus 0,4), bayernweit 9,8 (plus 1,4), bundesweit 8,9 (plus 0,5)
FDP 9,1 (plus 4,6), bayernweit 10,2 (plus 5,1) bundesweit 10,7 (plus 6);
AfD 16,1 (plus 12,1), bayernweit 12,4 (plus 8,1), bundesweit 12,6 (plus 7,9);
Die Linke 5,6 (plus 1,9), bayernweit 6,1 (plus 2,3), bundesweit 9,2 (plus 0,6);

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Rund 177.000 Wahlberechtigte gab es im Wahlkreis Passau, der sich bis auf ein im Nordwesten Deggendorf zugeschlagenes Gebiet sich mit Stadt und Landkreis Passau deckt.
Die Zahl der ung├╝ltigen Stimmen im Wahlkreis stieg von 784 auf 1.183, von 0,6 auf 0,9 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bundesweit bei 76,4 Prozent. 

Es ergibt sich als Sitzverteilung im Bundestag, der erstmals auf 709 Mitglieder w├Ąchst:

CDU 200 (minus 55) 
SPD 153 (minus 40) - 18 aus Bayern
AfD 94 (plus 94) - 14 aus Bayern
FDP 80 (plus 80) - 12 aus Bayern
Die Linke 69 (plus 5) - 7 aus Bayern
Die Gr├╝nen 67 (plus 4) - 11 aus Bayern
CSU 46 (minus 10)

Ein statistischer Rechtsruck von knapp 10 Prozent
Der Rechtsruck in Deutschland l├Ąsst sich statistisch so zusammenfassen: Das konservative Lager (CDU, CSU, AfD, FDP) im Parlament w├Ąchst von 49,3 auf 59,2 Prozent, das progressive Lager (SPD, Linke, Gr├╝ne) schmilzt von 50,7 auf 40, 8 Prozent. 

Im neuen Bundestag stehen 420 Abgeordnete aus dem konservativen Lager (CDU, CSU, AfD, FDP) 289 Abgeordneten aus dem progressiven Lager (SPD, Linke, Gr├╝ne) gegen├╝ber. Im bisherigen Parlament mit 631 Abgeordneten lag die Verteilung bei 311 (konservatives Lager, CDU, CSU) zu 320 (progressives Lager SPD, Linke Gr├╝ne).

 
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