Dienstag, 22. August 2017
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Lokalnachrichten >> Samstag, 20. Mai 17

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Feuerwehrleute postierten sich am Dreiflusseck, um mit Scheinwerfern Ausschau zu halten. (Foto: Tobias Mayerhofer/ Bürgerblick)
Notruf mit falschen Abgaben

Schüler löst Suchaktion am Inn aus

Passau - Der Notruf eines 16-jährigen Schülers hat am Freitagabend eine Suchaktion ausgelöst, welche Kräfte von Feuerwehr, Wasserwacht und Polizei eineinhalb Stunden lang beschäftigte. Ein angeblich lebensmüder junger Mann wurde im Inn vermisst. Hinterher stellte sich heraus, dass der alarmierende Schüler die Geschichte falsch dargestellt hatte.

Um 20.40 Uhr hatte der Schüler mitgeteilt, sein 17-jähriger Bekannter sei in Höhe des Adalbert-Stifter-Gymnasiums in den Inn gesprungen, um sich das Leben zu nehmen. Er habe den Lebensmüden herausziehen können, aber dieser sei dann weggelaufen. Die Schilderung gab Anlass zur Sorge, dass der Gerettete sein Vorhaben an anderer Stelle in die Tat umsetzt.

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Die Einsatzkräfte ließen für die Suchaktion vier Boote zu Wasser. (Foto: Tobias Mayerhofer/ mediendenk)
Die Suchaktion konnte eingestellt werden, nachdem der Durchnässte wohlbehalten Zuhause auftauchte. Ob der 16-Jährige die Kosten des Einsatzes tragen muss, werde geprüft, heißt es im Polizeibericht. Die Ermittlungen hatten ergeben, dass dieser das Drama selbst ausgelöst hat. Er war mit seinem Bekannten am Flussstrand in Streit geraten. Dieser stand kniehoch im Wasser und stürzte in den Inn, als der andere ihn am Weggehen hindern wollte. Diese Angaben hatten der Betroffene und andere Augenzeugen bestätigt.

 
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