Dienstag, 20. August 2019
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Lokalnachrichten >> Samstag, 27. Juli 19

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Das Holzhaus, das eine 500-jährige Geschichte hat, wird von der Südseite her abgerissen. (Foto: mediendenk)
Brisanter Lokaltermin

Denkmal-Hausbesitzer will Dokumentation des Abrisses verhindern

Der Hausbesitzer eines Denkmals am Linzer Tor hat verhindern wollen, dass der Abriss von Journalisten dokumentiert wird.  Es kam zu einer Beschimpfung des Pressefotografen, dem Autor dieses Beitrags, und zu einem Wettlauf wie „Hase und Igel“. 

Mit einem Wasserschlauch verhindert Hausbesitzer Sascha P. dass es zu einer großen Staubwolke kommt, wĂ€hrend ein kleiner Bagger die Mauern von SĂŒden her einreißt; der Nieselregen am schwĂŒlwarmen Samstag unterstĂŒtzt ihn, den Staub zu vermindern. Der markante Holzbalkon auf der Nordseite ist bereits entfernt. Er habe ihn fĂŒr ein Museum verschenkt, erzĂ€hlt Sascha P. Nach den Informationen dieses Magazins haben sich Lokal- und Landespoltiker dafĂŒr eingesetzt, wenigstens diese gesĂ€gten Baluster zu retten.

Es ist das erste Mal in Passau, dass ein bewusst dem Verfall preis gegebenes Denkmal trotz Protesten aus der BĂŒrgerschaft und dem Einsatz der Landespolitik fĂŒr die Nachwelt nicht erhalten werden kann. Es war Motiv ĂŒber Jahrhunderte fĂŒr Maler und Fotografen.

Baulöwe und Brandstifter?

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Eine Staubwolke im Hintergrund erzĂ€hlt von einstĂŒrzenden alten Mauern. Der markante Holzbalkon ist demontiert worden. Er habe ihn einem Museum geschenkt, erzĂ€hlt der Hausbesitzer. (Foto: mediendenk)
Der EigentĂŒmer fĂŒhlt sich von der „LĂŒgenpresse“ vorgefĂŒhrt, die ihn als „kroatischen Baulöwen“ und „Brandstifter“ betitelt hĂ€tte. Dies ist zwar nie geschrieben worden, aber Sascha P. liest aus bestimmten BeitrĂ€gen heraus, was er lesen will.

Alle Mitwirkenden des Abrisses haben verstĂ€ndlicherweise kein Interesse, in der Öffentlichkeit gezeigt zu werden. Ein Dutzend Schaulustige und Nachbarn haben sich versammelt.

Sascha P. hat dem Pressefotografen schließlich angeboten, er zahle  ihm seinen Stundenlohn, wenn er den Schauplatz verlasse. Er geht davon aus, dass der Journalist von DenkmalschĂŒtzern und Politikern fĂŒr diesen Einsatz teuer bezahlt wird.

Die Beschimpfung des Fotografen und den Wettlauf mit diesem, um die Bilder zu verhindern, sind in einem Video festgehalten. Wir stellen das Material spÀter online, falls es tauglich ist.

 

 

 

 

 

  

 
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