Mittwoch, 24. April 2019
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Lokalnachrichten >> Montag, 08. April 19

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Betrifft sechs Fußballplätze in Passau

Mikroplastik: Kunstrasen verseucht Nahrungskette

Der Bayerische Rundfunk hat heute einen Beitrag vom aktuellen B√ľrgerblick-Heft aufgegriffen: Fu√üballpl√§tze mit Kunstrasen sind eine gef√§hrliche Quelle f√ľr Mikroplastik.

Nach einer neuen Hochrechnung haben Forscher des Fraunhofer-Instituts bekannt gegeben, dass k√ľnstliche Sportpl√§tze mehr Mikroplastik in die Natur entlassen als die Kosmetikindustrie.

Die Stadt Passau hat f√ľr mehrere Millionen Euro ein halbes Dutzend Kunstrasenpl√§tze anlegen lassen. Im BR-Beitrag werden oberbayerische Kommunen genannt, welche in aktuellen Entscheidungen Kunstrasenpl√§tze ablehnten oder √ľberdenken wollen, sie anzulegen; es sei eine Gewissensfrage.

Das Problem sind nicht die Kunststoffgrashalme, sondern das unterlegte Material f√ľr die D√§mpfung: es besteht zumeist aus hochgiftigen, zerkleinerten Altreifen. Den krebserregenden Abrieb tragen die Sportler mit ihren Schuhen vom Platz und Nachhause; Regen schwemmt das Mikroplastik in die Natur.

Wie B√ľrgerblick berichtet, z√§hlt Passau mittlerweile sechs Kunstrasenpl√§tze: In Patriching (DJK Eintracht Patriching, beschlossen), in Schalding links (FC Schalding, beschlossen) und rechts der Donau (SV Schalding-Heining), in Haidenhof (1. FC Passau), in Grubweg (VfB Passau-Grubweg) und am Dreifl√ľssestadion (DJK Passau-West). Ein Kunstrasenplatz kostet knapp eine Million Euro. Ihre Haltbarkeit ist begrenzt.

Der Stadt Passau liegt eine Anfrage vor, wie die Kunstrasenplätze beschaffen sind, wie die Gefahr durch Mikroplastik bewertet worden ist.

 
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