Mittwoch, 23. Oktober 2019
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Kritik der Studentenvertretung

Uni im Wachstumswahn?

Die Studentenvertretung der UniversitĂ€t Passau hat sich dagegen ausgesprochen, die UniversitĂ€t um eine medizinische FakultĂ€t zu erweitern. Die Infrastruktur, vom WLAN bis zur Mensa, sei schon jetzt ĂŒberlastet.

In einer Pressemitteilung belegt die Senatorin des Allgemeinen Studentenausschusses (Asta), dass die Heimatzeitung als unkritisches Sprachrohr der Arbeitsgruppe "MedizinfakultĂ€t" fungiere. "TatsĂ€chlich steht ein Großteil der UniversitĂ€t einer MedizinfakultĂ€t kritisch gegenĂŒber", schreibt sie.

Die UniversitĂ€tsleitung steuert offenbar an, dass die Zahl der aktuell 12.500 Eingeschriebenen bis 2022 auf 15.000 wĂ€chst. Durch den Massenbetrieb leidet die QualitĂ€t der Bildung, Wohnungsknappheit lĂ€sst die Mietpreise steigen, Wohnungsbau vernichtet stĂ€dtische GrĂŒn- und ErholungsflĂ€chen. Bereits heute ist fast jeder vierte Bewohner der Stadt Student. Wachstum, das schadet statt nutzt?

Bevor ein neues Projekt angepackt wird, sollten erst die alten Probleme gelöst werden, ist der Tenor der Asta-Pressemitteilung.

Mehr zum Thema in der nÀchsten Printausgabe nach den Semesterferien. Das Sommersemester beginnt am 23. April, nach dem Osterwochenende und drei Tage vor der Maidult.

 
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