Mittwoch, 22. Mai 2019
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Kritik der Studentenvertretung

Uni im Wachstumswahn?

Die Studentenvertretung der Universität Passau hat sich dagegen ausgesprochen, die Universität um eine medizinische Fakultät zu erweitern. Die Infrastruktur, vom WLAN bis zur Mensa, sei schon jetzt überlastet.

In einer Pressemitteilung belegt die Senatorin des Allgemeinen Studentenausschusses (Asta), dass die Heimatzeitung als unkritisches Sprachrohr der Arbeitsgruppe "Medizinfakultät" fungiere. "Tatsächlich steht ein Großteil der Universität einer Medizinfakultät kritisch gegenüber", schreibt sie.

Die Universitätsleitung steuert offenbar an, dass die Zahl der aktuell 12.500 Eingeschriebenen bis 2022 auf 15.000 wächst. Durch den Massenbetrieb leidet die Qualität der Bildung, Wohnungsknappheit lässt die Mietpreise steigen, Wohnungsbau vernichtet städtische Grün- und Erholungsflächen. Bereits heute ist fast jeder vierte Bewohner der Stadt Student. Wachstum, das schadet statt nutzt?

Bevor ein neues Projekt angepackt wird, sollten erst die alten Probleme gelöst werden, ist der Tenor der Asta-Pressemitteilung.

Mehr zum Thema in der nächsten Printausgabe nach den Semesterferien. Das Sommersemester beginnt am 23. April, nach dem Osterwochenende und drei Tage vor der Maidult.

 
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