Mittwoch, 20. Februar 2019
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Lokalnachrichten >> Freitag, 01. Februar 19

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Die Kundin der Tanzschule will sich über den rüpelhaften Tanzlehrer beschweren. Szene aus der Tragikömödie "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" mit Ursula Erb und Stefan Sieh. (Foto: Peter Litvai)
Schauspielpremieren

Tragikomödien im Doppelpack

Am Stadttheater hat die Spielsaison an diesem Wochenende mit einer Schauspiel-Doppelpremiere um zwischenmenschliche Konflikte gestartet. Ein Zwei- und ein Vierpersonenstück, zwei Klassiker der Tragikömödie.

BerĂĽhrendes Tanzpaar

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Berührende Szenen in der Tragikömödie "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" mit Ursula Erb und Stefan Sieh. (Foto: Peter Litvai)
Der heute 70-jährige US-Amerikaner Richard Alfieri schrieb die Tragikomödie "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" über das Zusammentreffen zweier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. In der Pensionistenhochburg Florida holt sich eine erzkonservative Lehrerswitwe einen jungen, wie sich herausstellt schwulen, Tanzlehrer ins Haus. Es spielen zwei starken Mitglieder des niederbayerischen Schauspielensembles: die Grand Dame des Landestheaters, Ursula Erb, die seit fast 50 Jahren auf der Bühne steht, und der 31-jährigen Münchner Stefan Sieh, der vor zwei Jahren ins Ensemble geholt worden ist. Ein herzerfrischendes ungleiches Paar, das sich in pointenreichen Dialogen scharfzüngig und verletzend zeigt, auf dem Tanzparkett aber berührend zueinander findet.
Das Publikum spendet einen warmen, verdienten Schlussapplaus.

Regie und Ausstattung Veronika Wolff Tanztraining Thomas Ebert
Besetzung Kammerschauspielerin Ursula Erb (Lily Harrison), Stefan Sieh (Michael Minetti)

Premiere am 1. Februar, 19:30 Uhr, weitere Vorstellungen 2. und 15. März.

Folgenschweres Psychoduell

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Szene aus der Tragikömödie "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" mit Antonia Reidel (Martha), Olaf Schürmann (George), Ella Schulz (Honey), David Lindermeier (Nick). (Foto: Peter Litvai).
Mit seinem Drama „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“, uraufgeführt 1962, ist der US-Schriftsteller Edward Albee (1928-2016) über Nacht berühmt geworden. In diesem archaischen Beziehungsdrama rechnet er radikal mit der modernen Konsumgesellschaft ab. Der Kampf der Geschlechter und Generationen spielt sich konzentriert und gnadenlos an einem einzigen Abend zwischen vier Menschen ab. Ein Zyniker und seine vom Alter Zerknirschte im 20. Ehejahr ziehen ein junges Paar in ihr Psychoduell hinein. Tragikomisch, existentiell und zeitlos.

In der Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton in den Hauptrollen wurde das StĂĽck mit fĂĽnf Oscars ausgezeichnet.

Regie Heinz Oliver Karbus BĂĽhne Klaus Gasperi KostĂĽme Iris Jedamski
Besetzung Antonia Reidel (Martha), Olaf SchĂĽrmann (George), Ella Schulz (Honey), David Lindermeier (Nick).

Morgen 19.30 Uhr und sonntags um 18 Uhr, weitere Vorstellungen am 22. und 23. März, am 6., 7. und 26 April.

 
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