Mittwoch, 20. Februar 2019
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Bayern >> Dienstag, 22. Januar 19

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Der rote Star an einem bitterkalten Januartag am Rathausplatz: Pressevertreter und Lokalpolitiker begutachten einen Elektrobus, der gute Chancen hat, im Altstadtverkehr eingesetzt zu werden. (Foto: mediendenk)
Umwelt

Passau testet erneut E-Bus auf Altstadtlinie

Die Stadt Passau hat zum zweiten Mal getestet, ob auf der Buslinie durch die Altstadt nicht ein Elektrofahrzeug eingesetzt werden könnte. Das knallrote GefĂ€hrt, große verdunkelte Scheiben, surrte abgasfrei und problemlos durch die Altstadtgassen

Im vorigen April hatte es eine erste, geheim gehaltene Testfahrt gegeben. Dieser Elektrobus hatte wohl nicht ĂŒberzeugt. Die Hersteller konzentrierten sich zunĂ€chst vor allem auf die großen Busse, die wegen ihrer KapazitĂ€t einen besseren Absatzmarkt versprechen, in denen die Batterieblöcke leichter verbaut werden können.

27 SitzplÀtze, 100 Kilometer Reichweite

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Der rote E-Bus, ein slowenisches Produkt, an der Citybushaltestelle am Rathausplatz. (Foto: mediendenk).
Das getestete Modell produziert ein Hersteller in Slowenien. Der Prototyp einer reinen Elektrobaureihe ist vor seiner Probefahrt in Passau in der Schweiz und in Dubai vorgefĂŒhrt worden. Mit 126 Kilowattstunden BattariekapazitĂ€t soll er auch an kalten Tagen eine Reichweite von 100 Kilometer bewĂ€ltigen. Dieser Elektrobus ist mit lenkbarer Hinterachse agiler als das zuletzte gestetete Modell, verfĂŒgt bei maximal 27 SitzplĂ€tzen ĂŒber ausreichend KapazitĂ€t; die Durchfahrt durch die Engstelle "Paulusbogen" schaffte der 9,25 Meter lange, 2,50 Meter breite, 3,15 Meter hohe (Klimaanlage am Dach) und 16 Tonnen schwere Bus problemlos.

Der Fahrer hatte ein kleines Handikap zu bewĂ€ltigen: Bei dem Prototypen handelt es sich um ein rechtsgesteuertes Fahrzeug fĂŒr LĂ€nder mit Linksverkehr.

Probefahrt zum OB-Geburtstag

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OberbĂŒrgermeister JĂŒrgen Dupper, hier im Interview, testete neue ElektromobilitĂ€t an seinem 58. Geburtstag. (Foto: mediendenk)
Diesmal waren die Medien eingeladen gemeinsam mit dem OberbĂŒrgermeister, dem Stadtwerkechef und StadtrĂ€ten des Stadtwerk- Aufsichtsrates an der Probefahrt teilzunehmen. "Ist das ihr Geburtstagsgeschenk?", scherzte ein PNP-Reporter an den OB gerichtet. Das Stadtoberhaupt feiert heute seinen 58. Geburtstag.

Ein Busunternehmer aus Bad FĂŒssing bedient seit vielen Jahren mit alten Dieselbussen im Auftrag der Stadtwerke diese Kleinbuslinie zwischen Parkhaus „GĂŒterbahnhof“ und Römerplatz . Er selbst hatte sich nach einem eigenem HĂ€rtetest mit einem Elektrobus, den er ĂŒber den steilen Pandurenweg zum Oberhaus schickte, vorerst gegen ElektromobilitĂ€t entschieden.

FĂŒr die Menschen in der Altstadt sind die Dieselbusse, die laut dröhnend und Luft verpestend sich im Viertelstundentakt durch die engen Gassen drĂ€ngen, nicht erst seit dem Dieselskandal ein Ärgernis.

Was die Finanzierung anbelangt, berichtete Dupper, dass 40 Prozent der Mehranschaffungskosten vom Verkehrsministerium gefördert werden. Dessen Chef ist der Passauer Stadtrat Andreas Scheuer.

 
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