Donnerstag, 18. Oktober 2018
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Meinung >> Montag, 16. Juli 18

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Die Livesendung "Jetzt red i" am Mittwochabend moderieren Tilmann Schöberl und Vera Cornette. (PR-Foto: BR)
Livesendung "Jetzt red i"

Wie Passau ĂŒber Europa denkt?

Die Europastadt Passau, die mit dem Slogan „Grenzenlos lebenswert“ wirbt, hat sich das Redaktionsteam des Bayerischen Rundfunks als Schauplatz fĂŒr die nĂ€chste Sendung aus der Diskussionsreihe „Jetzt red i“ ausgesucht. Thema: „Migration – Schicksalsfrage fĂŒr Europa“.

Die Livesendung beginnt am Mittwoch um 20.15 Uhr in der X-Point-Halle.

Auf dem Podium stehen sich als Vertreter der CSU Manfred Weber, Fraktionsvorsitzender im EuropĂ€ischen Parlament, und fĂŒr die SPD Uli Grötsch, der bayerische GeneralsekretĂ€r gegenĂŒber.

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Diese Zuschauerarena wird in der X-Point-Halle aufgebaut. Rund 100 StudiogÀste haben Platz. (PR-Foto: BR)
Die Sendung wird moderiert von Tilmann Schöberl und Vera Cornette. Sie lebt davon, dass sich BĂŒrgerinnen und BĂŒrger im Zuschauerraum lebhaft an der Diskussion beteiligen. Das Sendeteam baut in der X-Point-Halle in Passau-Kohlbruck eine Diskussionsarena auf, auf der etwa 100 StudiogĂ€ste Platz haben.

„Passau hat immer schon Europapolitik hautnah miterlebt“, schreibt die BR-Redaktion. Die DreiflĂŒssestadt genießt die Vorteile eines Europas ohne Grenzen und Passkontrollen, aber musste sich auch den Herausforderungen bei FlĂŒchtlingsbewegungen stellen: aus Ungarn 1956, aus der DDR 1989 oder im Herbst 2015 von der Balkanroute.

Am Sendetag beginnt in Passau Söders neue "Grenzpolizei" zu wirken: Auf seinen Wunsch hin wird die bayerische Landespolizei zur VerstĂ€rkung der Bundespolizei bei der Überwachung der Grenzen eingesetzt. Die Kontrollen werden auf die kleinen GrenzĂŒbergĂ€nge ausgeweitet. Ist der nĂ€chste Schritt die RĂŒckkehr zum Schlagbaum?

Der Migrationsdruck ist seit Monaten marginal. Doch die bevorstehenden bayerischen Landtagswahlen und die Angst vor der AfD scheinen bestimmte CSU-Politiker in einen populistischen Aktionismus zu treiben.

Ein Europa der Egoisten, nach dem Motto „Zuerst kimm i“, funktioniert schwieriger als ein Europa der SolidaritĂ€t. Seehofer, der mit einer strengeren ZurĂŒckweisung von Asylbewerbern punkten wollte, spĂŒrte dies spĂ€testens beim Zusammentreffen mit dem österreichischen Kanzler Kurz. Die ZurĂŒckweisungen, so stellte dieser klar, dĂŒrften auf keinen Fall seinem Land zum Nachteil gereichen.

Die Medien tragen Mitschuld, dass die BĂŒrgerinnen ein verzerrtes Bild von BrĂŒssel haben. Was Europa und das Wohl seiner Einwohner großartig voranbringt, wird in der Berichterstattung oft klein gehalten; was nach kleinen GĂ€ngeleien aussieht, wird gerne breitgetreten. Im Kopf der BĂŒrger bleiben die Gurken- und die Datenschutzgrundverordnung.

GesprÀchsstoff gibt es bei diesem "Jetzt red i" also genug.

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