Sonntag, 23. September 2018
·
·

Lokalnachrichten >> Donnerstag, 05. Juli 18

bild_klein_0000014134.jpg
Monitor-Moderator Georg Restle. (Quelle WDR)
ARD-Magazin

Brennpunkt Passau: Fl├╝chtlingsdebatte und Wirklichkeit

ÔÇ×Hintergrund statt Oberfl├ĄcheÔÇť hat "Monitor"-Moderator Georg Restle f├╝r seine ARD-Sendung versprochen, in der es um den niederbayerischen Grenzraum, um Fl├╝chtlingsdebatte und Wirklichkeit geht.

Die TV-Leute haben Menschen an der Grenze, von der Stadt Passau bis nach Wegscheid, interviewt, um Seehofers und S├Âders Forderungen nach mehr Grenzkontrollen und Abschiebelagern ein wenig Realit├Ąt gegen├╝berzustellen.

Im Beitrag werden diese Zahlen genannt: durchschnittlich 4 Aufgriffe t├Ąglich in Passau, 32 in Bayern; mindestens 629 Fl├╝chtlinge sind im Juni im Mittelmeer ertrunken, Tausende vegetieren in 32 lybischen Gef├Ąngnissen, 600 verzweifeln in einem Transitlager in Niger, einer neuen vorgelagerten Grenze Europas; unbekannt ist die Zahl derjenigen, die auf neuen Schleichwegen durch die W├╝ste verdursten.

Das Sterben im Meer soll unsichtbar bleiben, der Tod in der W├╝ste ist es sowieso
"Aus den Augen, aus dem Sinn", nennt der Moderator Europas Politik. Eine Menschenrechtlerin klagt an: "Wir haben unsere Humanit├Ąt verloren." Im Mittelmeer sind alle privaten Rettungsschiffe und ein Aufkl├Ąrungsflugzeug aus dem Verkehr gezogen, die freiwilligen Helfer kriminalisiert worden. Ziel erreicht? Das Sterben im Meer, in der W├╝ste sowieso, bleibt f├╝r die Welt├Âffentlichkeit unsichtbar.

Wenn das Meer Kinderleichen ausspuckt, schreckt Europa kurz auf
Nach dem von Seehofer entfachten Asylstreit hat sich die Koalition auf die "Schlie├čung der Mittelmeerroute" geeinigt. Wie das gehen soll, kann keiner erkl├Ąren, denn Z├Ąune auf dem Meer gibt es nicht. Hafenblockaden? Das Meer wird weiterhin Tote an die Str├Ąnde sp├╝len. Das abgestumpfte Europa schreckt kurz auf, wenn Kameraleute Kinderleichen zeigen.

Bayerns oberster Grenzpolizist: "Es gibt keine akuten Probleme"

bild_klein_0000014135.jpg
Der Grenz├╝bergang Haibach bei Passau ist vom WDR-Team besucht worden. (Quelle: WDR)
Dagegen werden in Berlin und M├╝nchen Gespensterdebatten gef├╝hrt, f├╝r mehr Grenzkontrollen, mehr Schutz vor "illegalen Migranten". Das Monitor-Team hat auch S├Âders Gr├╝ndungsfeier der sogenannten neuen Passauer Grenzpolizeidirektion in Haidenhof-Nord besucht. "Es gibt keine akuten Probleme, aber es gibt Bereiche, wo man noch mehr tun k├Ânnte", versucht der neue oberste bayerische "Grenzpolizist" Alois Mannichl seine Installation zu rechtfertigen.

bild_klein_0000014136.jpg
B├Ącker Georg Mandl kommt in "Monitor" zu Wort. Er hatte im Herbst 2015 die Migranten im Bahnhofszelt mit Backwaren versorgt. (Foto: B├╝rgerblick)
Vor die Kamera traten unter anderem J├╝rgen Dupper, der SPD-Oberb├╝rgermeister, Willy Zahlheimer, der Bewohner eines ehemaligen Zollhauses an der Grenze, Georg Mandl, der ehemalige Brotlieferant f├╝r das Fl├╝chtlingszelt am Hauptbahnhof ÔÇŽ .

Hier zur Sendung.
 

 
Bitte klicken Sie diese Förderer
und Freunde der freien Presse:

Hier Ihre Anzeige?
Kontaktieren Sie uns!

 

Unsere News und Bilder
finden Sie wieder:
 
Tageszeitung

 

Wochenzeitung

 

Illustrierte

 

TV & Radio
ARD
ZDF
Bayerisches Fernsehen
 
Agenturen

 

Ausland

 

Internet
Google
Yahoo
Passau Bilder