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Wie sich die Zugverbindungen ab Passau verbessert oder verschlechtert haben. (Grafik: Bürgerblick)
Bahnverbindungen in Metropolen

Wie gut oder schlecht Passau angebunden ist

Der neue Fernverkehrsplan, der im Vorjahr in Kraft getreten ist, sei „die grĂ¶ĂŸte Angebotsverbesserung fĂŒr Bayern in der Geschichte“, rĂŒhmte sich die Deutsche Bahn. FĂŒr Passau-Berlin mag das zutreffen, fĂŒr andere Fernverbindungen aus der ostbayerischen Provinzmetropole kaum.

Im Mittelpunkt steht die neue Schnellfahrstrecke MĂŒnchen-Berlin, die mit Tempo 300 die Fahrzeit von sechs auf vier Stunden verkĂŒrzt. Dies wirkt sich in Passau immerhin mit einer Zeitersparnis von einer Stunde und fĂŒnf Minuten aus.

Wie sich die Verbindungen aus der Provinz in andere Metropolen verÀndern, haben wir in der Grafik zusammengefasst.

  • Mit einer ICE-Direktverbindung belegt das Reisetempo nach Hamburg einen Spitzenplatz, gefolgt von Wien, das weitere 13 Minuten nĂ€her rĂŒckte.
  • WĂ€re der Donau-Isar-Express nach MĂŒnchen ebenso flott unterwegs wie ein ICE, wĂ€re er mit einer Fahrzeit von 80 Minuten das unschlagbare Verkehrsmittel in die Landeshauptstadt.
  • Eine Blamage fĂŒr Europa zehn Jahre nach Grenzöffnung: Die Bahnstrecke nach Prag bleibt unterbrochen. Die Ilztalbahn wĂ€re ein HerzstĂŒck. FĂŒnfeinhalb Stunden dauert es ĂŒber Linz, langsamer als im alten Fahrplan. Es gab als Geheimtipp eine Tagesbusverbindung Passau-Prag mit dem Bus („Regiojet“) mit 3.50 Stunden, die aber zu Beginn diesen Jahres eingestellt worden ist.

Beitrag ist erschienen im BĂŒrgerblick Heft Nr. 110 im November 2017.

 
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