Montag, 10. Dezember 2018
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Im Sommer 2015 hat Bürgerblick erstmals den Stadtvertrieb mit Stromfahrzeugen von „E-Wald“ getestet. Der Mietpreis für die Kompaktklasse („Renault Zoe“ im Bild) betrugt 7 Euro die Stunde oder 45 Euro am Tag. (Foto: Hubert J. Denk)
ElektromobilitÀt

Aufatmen in der Stadt

"Kannst Du mal den Motor anlassen?“ Jeder Autofahrer kennt diese typische Frage der Freunde, wenn er seinen Neuwagen prĂ€sentiert. Der Reporter mit seinem gemieteten Elektrowagen muss passen.  ĂœberflĂŒssiger LĂ€rm lĂ€sst sich nicht erzeugen. Stillstand bedeutet bei einem E-Auto immer: Motor aus! Den Motor an der Ampel aufheulen lassen geht also auch nicht. Das ist nur einer der spĂŒrbaren Vorteile der ElektromobilitĂ€t: Anfahren und Fortbewegen vollziehen sich bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h in ungewöhnlicher Ruhe.

Angst vor verĂ€nderungen scheint ein Kernproblem des Menschen zu sein. Elektroautos haben mit Vorurteilen zu kĂ€mpfen. Dabei wĂ€ren sie fĂŒr StĂ€dte wie Passau eine Wohltat. BĂŒrger könnten aufatmen: saubere Luft, weniger LĂ€rm.

Den Beitrag, den Sie hier lesen, erschien im BĂŒrgerblick Nr. 92 im Februar 2016. Seit Mai 2016 sind wir im Stadtvertrieb und bei ReportereinsĂ€tzen elektrisch unterwegs. Unser Wagen ist mittlerweile ein Elektro-Oldtimer angesicht der rasanten Entwicklung der Batterietechnologie.)

In Passau grĂŒndeten sich die meisten BĂŒrgerinitiativen wegen VerkehrslĂ€rm.  Die Angerer kĂ€mpfen dafĂŒr, dass ihre „Stadtautobahn“ entlang der Donau „eingehaust“ wird, die InnstĂ€dter trĂ€umen vom Tunnel, der das historische Herz ihres Stadtteils beruhigt, ebenso die IlzstĂ€dter, die unter dem tosenden Verkehr der Freyunger Straße leiden. Die Vision einer Modellstadt ausschließlich fĂŒr Stromfahrzeuge wĂ€re ein schneller und wirksamer Befreiungsschlag. Passau könnte aufatmen. Unsere Redaktion hatte im Dezember die unerwartete Chance, einen weißen „Renault Zoe“ von „E-Wald“ gĂŒnstig fĂŒr zwei Wochen zu testen. Zwei Wochen, 550 Kilometer, fĂŒr eine MietgebĂŒhr von 290 statt 430 Euro.

Passau, die perfekte E-Modellstadt?

TagsĂŒber ĂŒberdeckt der VerkehrslĂ€rm der verbrennungsmotorbetriebenen GefĂ€hrten die stillen VorzĂŒge des Stromers. Erst bei einem Nachteinsatz, als der Reporter gegen Mitternacht den Wagen aus der Hauseinfahrt holt, nimmt er das erste Mal richtig wahr, wie gerĂ€uschlos diese Technik arbeitet. Die Nachbarn werden garantiert nicht aus dem Schlaf geholt. Es gibt keine StartergerĂ€usche. Kein Motor, der hustet oder brĂŒllt. In der Stille der leeren Straße wirkt das lautlose Anrollen fast gespenstisch. WĂ€hrend des Beschleunigens und manchmal auch beim Verzögern mit der Motorbremse setzt ein leises Heulen ein. Wie aus einer in dicker Watte verpackten Flugzeugturbine. „Das ist die Musik der Zukunft“, sagt der Fotograf.
Ob gerĂ€uscharmer und abgasfreier E-Verkehr auf Landstraßen oder in Gassen einer Altstadt wichtiger ist? Die  Umwelt profitiert da wie dort. In der Stadt profitieren zweifellos mehr Menschen.  Die politischen Weichen fĂŒr ElektromobilitĂ€t wurden in unserer Heimat 2010 gestellt. Das staatlich geförderte Verbundprojekt „E-Wald“ lief an. Wie der Name schon sagt mit Schwerpunkt „Bayerischer Wald“. In sechs Landkreisen von Cham bis Freyung entstand ein Netz von 150 Ladestationen mit einem Fuhrpark von heute 180 Elektroautos zum Mieten oder Leasen. Die wenigen Kurz- und Langzeitmeiter freuen sich ĂŒber die ungewöhnliche Infrastruktur auf dem Land. Manche Kommunen sprangen jedoch wieder ab, nachdem sie kritisch die Kosten-Nutzen-Rechnung aufgestellt hatten. Sie mĂŒssen eine Art Standortabgabe leisten, können ein E-Auto leasen. Beim „E-Wald“-Leasing stieg gerade auch der Aldersbacher CSU-BĂŒrgermeister aus. Die Gemeinde schafft sich jetzt ein eigenes E-Auto an. Kommt billiger.


Und die Stadt Passau? Am Projekt „E-Wald“ ist sie nicht beteiligt. Drei Elektrofahrzeuge zur Anmietung gibt es in der DreiflĂŒssestadt trotzdem. Die „E-Wald“-GmbH mit Sitz in Teisnach hat gegenĂŒber vom Hauptbahnhof und in der Tiefgarage „Quartier Mitte“ an der GrĂŒnaustraße StellplĂ€tze mit Ladestationen angemietet. Die Nachfrage scheint vor allem in der kalten Jahreszeit mĂ€ĂŸig zu sein. Der „Renault Zoe“ und der „E-Smart“ am Bahnhof standen im Januar meist tief verschneit. Die Stadtwerke betreiben vier Ladestationen.
Wenn diese drei E-Fahrzeuge vergriffen sind, kann der „E-Wald“- Kunde auf die drei konventionellen Fahrzeuge vom Verein „Car Sharing Passau“ zurĂŒckgreifen. Dessen Vorsitzender Boris Burkert, Passauer GrĂŒnen- Stadtrat, wird manchmal gefragt, warum sie der Umwelt zuliebe nicht nicht selbst E-Fahrzeuge anbieten. Die Antwort lautet: Die Anschaffung von Elektrofahrzeugen sei noch zu teuer, ein Hybrid-Wagen sei im GesprĂ€ch.

Standzeiten sind Ladezeiten

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Grafik zur EffektivitĂ€t: Selbst wenn ein Elektroauto mit Strom aus Kohle gespeist wĂŒrde, trĂ€gt es enorm zur Umweltentlastung bei, weil es wesentlich sparsamer ist. Verbrennungsmotoren vergeuden Energie durch unnötige AbwĂ€rme und Reibung der Mechanik.
Berlin denkt gerade darĂŒber nach, E-Autos mit 5.000 Euro zu fördern, um einen Kaufanreiz zu schaffen. Merkel wĂŒnscht sich bekanntlich 1 Million Stromautos bis 2020. Von diesem Ziel ist Deutschland weit entfernt. Lokales Beispiel: Zum Jahresende waren in Passau von 28.000 zugelassenenen Pkw nur 11 elektrisch, davon 3 kommunale. Die erste Woche mit dem E-Auto ist vorbei. Kein Einsatzort lag mehr als 25 Kilometer entfernt. Die Reichweite, die laut Anzeige nach kalten NĂ€chten trotz voller Batterieladung auf 90 Kilometer gesunken war, wurde nur einmal zum Problem. Von einem Termin zurĂŒckgekehrt hatte der eilige Reporter vergessen, den Wagen an die Steckdose anzuschließen. Zwei Stunden spĂ€ter Alarm, Autobahnunfall bei Pocking. „Reichweite 58 Kilometer“, sagte die Digitalanzeige. Das war uns zu riskant. Einsatz gestrichen und daraus gelernt. Nutze im BĂŒro oder Zuhause die Standzeiten, um den Wagen voll aufzuladen!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.  In der zweiten Testwoche hat es wie automatisch geklappt. So selbstverstĂ€ndlich wie Sie nach jedem Staubsaugen den Knopf drĂŒcken, um das Kabel einzurollen, holten wir nach dem Einparken das Stromkabel aus dem Kofferraum. Den „Spaßfaktor“, von dem uns bei einem E-Mobil-Treffen in Aldersbach ein Elektromeister mit seinem BMW3i (170 PS) vorgeschwĂ€rmt hat (siehe Kasten rechts), können wir sogar mit unserem Franzosenflitzer (58 PS) nachempfinden. Wer einmal ein Strompedal gedrĂŒckt hat, fĂŒhlt, wie ungewohnt direkt und fein dosiert die Kraft auf die RĂ€der greift, der erlebt das alte Gaspedal fortan als grob und trĂ€ge.
Der Stromer hat aus dem Stand heraus einen krĂ€ftigeren Abzug als ein Benziner. Er kann auch langsamer dahin kriechen als es der Benziner im 1. Gang mit Standgas schafft. Mit 10 km/h durch die Steininger Gasse schleichen, gefahrlos und rĂŒcksichtsvoll fĂŒr die FußgĂ€nger. Klappt.

Die Wette mit der geschlossenen Garage

Der Reporter trifft im Bekanntenkreis auf viele Skeptiker. Sie packen die Totschlagargumente aus. Der erste Satz lautet fast immer: „Wie sieht es mit der Reichweite aus?“ Er kommt auch von dem 55-jĂ€hrigen GeschĂ€ftsmann, der ihm beim Italiener gegenĂŒbersitzt. Große Reichweiten seien wichtig. Es sei die mobile Freiheit, spontan nach MĂŒnchen oder Rom zu fahren. Der Reporter erklĂ€rt den Unterschied zwischen gefĂŒhltem Freiheitsdrang und Wirklichkeit: Durchschnittlich fahren wir mit unseren Autos knapp 40 Kilometer am Tag. Die neuen Benzin- und Dieselmotoren sind auch sparsam und umweltfreundlich, lautet die nĂ€chste Gegenrede. FĂŒr solche FĂ€lle bietet der Reporter eine Wette an: „Wir stellen uns beide mit laufendem Motor in unsere Garagen. Du mit Deinem sauberen Benziner, ich mit meinem E-Auto. Dann schließen wir das Tor. Mal sehen, wer es lĂ€nger aushĂ€lt“.

Der Nachbartisch, der offenbar unsere lebhafte Diskussion ĂŒber das FĂŒr und Wider von Elektroautos mitgehört hat, mischt sich bei der Verabschiedung ein. Wieder ein negativer Beitrag. Ein Architekt stellt das Elektroauto in die Ecke unausgereifter, umweltschĂ€dlicher Technik. „Das Problem mit den Batterien“, sagt er bloß. Ihre Haltbarkeit und Entsorgung.
Jetzt könnten bestimmte Freunde des Otto-Verbrennungsmotors noch einwenden, dass ein Auto, das nicht röhrt, qualmt und nach Öl riecht, kein richtiges Fortbewegungsmittel ist. Sie könnten sich tĂ€uschen. Denn beim Ampelstart wĂŒrden sie dem Strommobil in den Auspuff schauen (wenn es einen hĂ€tte). Dem Reporter war es einmal fast peinlich, als ihm beim Anfahren an der SchanzlbrĂŒcke die Vorderreifen durchgingen. Er war beim „Gasgeben“ in Gedanken, glaubte er sitzt in seinem alten Ford Fiesta.

Pflegedienst will auf Elektro umstellen

Das Elektroauto weckt Neugierde. „Was kostet der, sind Sie zufrieden?“  Beim BĂ€cker spricht den Reporter eine freundliche Frau um die 40 an.  Sie erzĂ€hlt, dass sie einen Pflegedienst betreibt und liebĂ€ugelt, auf E-Fahrzeuge umzustellen. Die Reichweite scheint sie nicht abzuschrecken. „Wir fahren kurze Wege und pendeln oft in die Zentrale zurĂŒck“. Da könnte man eine Schnellladestation aufstellen.

Den Markt fĂŒr Elektroautos fĂŒhren in Europa Großbritannien, Frankreich und Norwegen an. Diese drei LĂ€nder unterstĂŒtzen den Absatz bereits mit PrĂ€mien. Bei uns dagegen gab es sogar einen DĂ€mpfer: Die Befreiung von der Kfz-Steuer ist seit Jahresbeginn von zehn auf fĂŒnf Jahre verkĂŒrzt worden.

Der Hersteller unseres „Testwagens“ hat selbst reagiert, um den Absatz anzukurbeln. Er gewĂ€hrt in Deutschland derzeit einen Nachlass von 5.000 Euro. Eigensinnig geht Renault mit der Batterie um. Sie lĂ€sst sich nicht kaufen, nur mieten. Die Monatspauschale (ab 59 Euro) staffelt sich nach der jĂ€hrlichen Kilometerleistung.

Anreize fĂŒr den Umstieg auf E-Autos fehlen im Großen wie im Kleinen. „Dass sich die minimale stĂ€dtische Förderung einer lĂ€rm- und vor allem abgasfreien MobilitĂ€t gerade im feinstaubgeplagten Passau als scheinbar schwieriges Unterfangen erweist, darf eigentlich nicht wahr sein“, regt sich GrĂŒnen-Kreispolitikerin Halo Saibold in einer Pressemitteilung auf. Sie hatte schriftlich angefragt, wie die Stadt Passau das E-Auto fördere, sich gezielt nach kostenlosen ParkplĂ€tzen und Sonderregelungen erkundigt. Zur Antwort bekam sie die Aufgabe, Beispiele aus anderen bayerischen StĂ€dten einzuholen. „Ich empfand das als Frechheit.“

Eine kleinere Donaustadt macht ́s ĂŒbrigens vor: Vilshofen erlaubt E-Mobilfahrern 90 Minuten gratis zu parken. Die Autos mĂŒssen mit dem neuen „E“-Schild gekennzeichnet sein.

Wahrheit ĂŒber Elektromotoren

Wie Außenstehende Motor- und FahrgerĂ€usche wahrnehmen, testen Reporter und Fotograf aus Neugierde nachts an einer Ausfallstraße in Hacklberg. Einer steigt aus und wartet, der andere rauscht vorbei. Grob gesagt: Ab Tempo 70 setzen Wind- und AbrollgerĂ€usche ein, die auch den MotorlĂ€rm eines konventionellen Wagens ĂŒbertönen. Bei regennasser Fahrbahn etwas frĂŒher.
Ein Lehrer fĂŒr Kfz-Mechatroniker, der als Langstreckenpendler einen Sechszylinder-Benziner fĂ€hrt, liefert dem Reporter unbefangene Fakten zum E-Auto. FĂŒr dessen SchĂŒler hat ein Hersteller ein Elektromodell zur VerfĂŒgung gestellt, um es auf dem Schulhof zu testen, zu analysieren. Fazit: Wer sich vorwiegend auf Kurzstrecken und im Stadtverkehr bewegt, fĂŒr den ist der E-Motor unschlagbar. Und auch sonst ist der E-Motor dem Verbrennungsmotor weit voraus.

Vorheizen oder KĂŒhlen: Der Stromer, der an der Steckdose hĂ€ngt, lĂ€sst sich wie ein HaushaltsgerĂ€t fĂŒr die Abfahrtszeit programmieren. Der Motor muss nicht erst warm werden, damit im Winter die Heizung funktioniert. Die Klimaanlage im E-Auto wird oft mit einer WĂ€rmepumpe optimiert, damit die Batterien geschont bleiben. In unserem „Testwagen“ haben wir an kalten Tagen die Heizung „voll aufgedreht“, sie schluckte sieben Prozent vom Gesamtverbrauch. Wartungskosten: Kein aufwĂ€ndiges Getriebe, kein Ölwechsel, keine Kupplung, weniger Verschleiß von beweglichen Teilen. „In der Werkstatt machen wir mit einem E-Auto kein GeschĂ€ft“, gibt ein VerkĂ€ufer aus dem Landkreis zu. Akku: Die Lebensdauer der Lithium-Ionen-Batterien ist besser als ihr Ruf. Viele Hersteller geben acht Jahre Garantie. Durch Modulbauweise lassen sich einzelne Bausteine (8 beim BMW, 12 beim Renault) umweltfreundlich und kostengĂŒnstig austauschen. Die 200 bis 300 Kilo schweren Akkus sorgen fĂŒr einen tiefen Schwerpunkt, gute Straßenlage.

Verbrauch: Bei 15 bis 19 Kilowattstunden auf 100 Kilometern könnte nur ein Zweiliter-Auto mit einem E-Mobil mithalten. (1 Liter Sprit entspricht 8,7 Kilowattstunden).
Energiepreise: Die gefallenen Ölpreise verschlechtern derzeit die glĂ€nzende Bilanz fĂŒr das Elektroauto. 1 Liter Benzin kostet derzeit gerade 1,20 Euro, Strom rund 26 Cent pro Kilowattstunde. Im Leistungsvergleich bedeutet das: Strom ist doppelt so teuer wie Sprit! Am Geldbeutel gemessen verbrauchen die Stromer damit so viel wie ein Vierliter-Auto - also immer noch gĂŒnstig.
Anschaffungspreis: Vor allem deutsche Modelle sind viel zu teuer. Der Umstieg zur E-MobilitÀt scheint von der Industrie-Lobby nicht wirklich gefördert zu werden.
Am Ende der zweiwöchigen Testphase fĂ€llt dem Reporter auf: Der elektrifizierte Autofahrer betrachtet die Welt mit neuen Augen. Die Tankstellen am Straßenrand, die leuchtenden Preistafeln und ĂŒberdachten ZapfsĂ€ulen, erscheinen ihm wie Relikte aus einer vergangenen Zeit. Man braucht sie nicht mehr. „ZapfsĂ€ulen“ gibt es plötzlich fast ĂŒberall. Die Außensteckdose der Weihnachtsbeleuchtung, die Steckdose in der Garage oder im MĂŒllschuppen. Zur Not könnte man auch einen Wirt oder Nachbarn fragen. In den Kofferraum hat sich der anfangs besorgte Reporter zusĂ€tzlich ein 20 Meter langes VerlĂ€ngerungskabel gelegt – er hat es nie gebraucht.


Das Vertrauen in das öffentliche Netz der Ladestationen ist jedoch gleich beim ersten Test beschĂ€digt. In der Zentralgarage an der Nikolastraße war eine der beiden LadesĂ€ulen laut Aufschrift defekt, die andere funktionierte wie ein Spielautomat. Groschen geschluckt, aber es kam nichts heraus. Es kann natĂŒrlich ein unglĂŒcklicher Zufall gewesen sein. Nach zwei Wochen E-Auto: Der Gedanke, wieder auf einen lauten Stinker umzusteigen, fĂ€llt schwer, Und:  Daran gewöhnt, dass Autofahren nicht mit LĂ€rm verbunden sein muss, wird man empfindlicher fĂŒr andere störende GerĂ€usche. Auch beim eigenen Auto.  Bei unserem „Renault Zoe“ war es das Schließen der Heckklappe. Sie fiel nur mit Schwung laut klappernd ins Schloss. Der Konstruktionsfehler fiel deshalb so unangenehm auf, weil dieser Handgriff fĂŒr den Elektrowagenfahrer zur Gewohnheit wird. Im Kofferraum liegt das Ladekabel.

 

 
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