Freitag, 28. April 2017
·
·

Lokalnachrichten >> Samstag, 04. MĂ€rz 17

bild_klein_0000011244.jpg
Was kommt denn da? Der schwarze VW-Kombi treibt am Dreiflusseck die Donau hinab. (Foto: Philip Regnier/ Bürgerblick)
Sturz ĂŒber Kaimauer

Bei DreiflĂŒsserundfahrt schwimmt Auto mit

Am Eröffnungstag der DreiflĂŒsserundfahrten hat ein schwimmendes Auto dem Fahrtgastschiff „MS Sissi“ die Schau gestohlen. Der schwarze VW-Passat-Kombi war zum Entsetzen seines Besitzers nahe dem Dreiflusseck in die Donau gerollt. Platsch!

Der 53-jĂ€hrige Mann aus ThĂŒringen hatte den schwarzen Mietwagen im „Ort“ auf einem der ParkplĂ€tze an der Kaimauer beim griechischen Restaurant „Korfu“ geparkt, um Ware auszuladen. Der Polizei hat er spĂ€ter versichert, dass die elektronische Handbremse ordnungsgemĂ€ĂŸ angezogen gewesen sei. Doch plötzlich habe sich das Auto selbststĂ€ndig gemacht. Mit geöffneter Heckklappe, die restlichen Kartons auf der LadeflĂ€che, stĂŒrzte es gegen 12.30 Uhr mit der Front voran ĂŒber die Kaimauer und trieb davon.

bild_klein_0000011245.jpg
Von der "MS Sissi" aus fotografierte ein MĂŒnchner Tourist den Wagen, wie dieser Backbord vorbeitrieb. (Foto: Philip Regnier/ BĂŒrgerblick)
Es gab an diesem warmen frĂŒhlingshaften MĂ€rzsamstag viele Schaulustige. Erst zĂŒckten an der Ortspitze SpaziergĂ€nger ihre Handys ob des spektakulĂ€ren schwimmenden GefĂ€hrts, spĂ€ter Passagiere vom DreiflĂŒsserundfahrtschiff „MS Sissi“. Das Fahrtgastschiff war am Eröffnungstag der Saison auf seiner dritten Rundfahrt. „Als wir in den Inn drehten, schwamm das Auto an uns vorbei“, schreibt ein MĂŒnchner Tourist, der mit seiner Tochter an Bord war. Passend zum Kinderlied „Alle meine Entchen“ hatte der VW sein "Köpfchen in das Wasser" getaucht - die schwere Frontpartie mit dem Motor - und das "SchwĂ€nzchen in die HöhÂŽ" - das Heck mit der offenen TĂŒr ragte auf.

Die alarmierten EinsatzkrĂ€fte, darunter Polizei, Wasserwacht und Feuerwehr, verfolgten das treibende Fahrzeug vom Ufer aus und auf dem Fluss mit fĂŒnf Booten. Das 1,7 Tonnen schwere Fahrzeug zu stoppen oder zu sichern, war nicht möglich. Nach etwa 1,5 Kilometern, in Höhe des "Rosen-CafĂ©s", versank es ziemlich rasch in der Tiefe. Etwa zehn Minuten lang hatte es sich auf der Donau ĂŒber Wasser gehalten. 

Kurzfristig war die Schifffahrt eingestellt worden, bis sich diese Maßnahme als unnötig herausstellte. Das Auto war mitten in der Fahrrinne versunken; die Donau misst dort 18 bis 20 (irrtĂŒmliche Angabe der Wasserschutzpolizei) bis zu acht Metern Tiefe. Ob das Fahrzeug geortet und geborgen wird, ist eine Frage des Aufwands. Am Donaugrund verrotten in diesem Flussbett wahrscheinlich mehrere Autowracks. Nach einem katastrophalen Starkregen im vergangenen Sommer waren mehrere Fahrzeuge vom Haibach mitgerissen und in die Donau gespĂŒlt worden. Drei sind nicht mehr aufgetaucht.

 
Bitte klicken Sie diese Förderer
und Freunde der freien Presse:

Hier Ihre Anzeige?
Kontaktieren Sie uns!

 

Unsere News und Bilder
finden Sie wieder:
 
Tageszeitung

 

Wochenzeitung

 

Illustrierte

 

TV & Radio
ARD
ZDF
Bayerisches Fernsehen
 
Agenturen

 

Ausland

 

Internet
Google
Yahoo
Passau Bilder