Montag, 27. MĂ€rz 2017
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Bayern >> Donnerstag, 16. Februar 17

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Betonmauern: Die Passauer kennen aus der Ilzstadt, wie hässlich Hochwasserschutz sein kann. (Foto: Bürgerblick)
Hochwasserschutz Innpromenade

Mauern, die schĂŒtzen, trennen und spalten

Am Montag geht es um eine heikle Frage: Soll Passau an seiner schönsten Uferpromenade, die unter Naturschutz stehende Kastanienallee am Inn, eine Hochwassermauer erhalten? Hier die Veranstaltungen dazu. FĂŒr interessierte Leser bringen wir dazu einen Beitrag, den unsere Abonnenten seit Dezember aus dem Magazin Nr. 101  kennen.

Die Generation, die das Hochwasser 1954 erlebt hatte, zog in der Ilzstadt und am Anger BetonwĂ€nde hoch. Die Passauer lernten: Hochwasserschutz hat seinen Preis, HĂ€sslichkeit. Nach der Jahrhundertflut 2013, die alle Fluten seit dem Mittelalter ĂŒbersprungen hat, will sich die Stadt mit neuen Mauern schĂŒtzen. Wo Beton das Antlitz der Stadt bereits verschandelt hat, schmerzt das nicht. Aber bei einem geplanten Eingriff ins grĂŒne Herz der Stadt gehen die Meinungen auseinander.

Auf dem alten Kopfsteinpflaster der Theresienstraße treffen sich an einem sonnigen Vormittag im November zufĂ€llig zwei Passauer MĂ€nner, beide Hausbesitzer, denen in diesen Tagen ein und dasselbe Thema am Herzen liegt. Es ist in Sichtweite: die Kastanienallee der Innpromenade. Mindestens eine Baumreihe mĂŒsste dem Hochwasserschutz weichen. Und dann wĂŒrde sich da kĂŒnftig eine Mauer ziehen, mindestens in Brusthöhe, an manchen Stellen 3,50 Meter und höher. Eine Mauer, welche die HĂ€user vom Park trennt und den Fluss von der Stadt; Blickbeziehungen gingen verloren, von der Gottfried- SchĂ€ffer-Straße zum gegenĂŒberliegenden Ufer mit dem Klosterberg „Maria Hilf“; umgekehrt von der Innpromenade zur HĂ€userzeile des Neumarkts mit seinen teilweise prĂ€chtigen Fassaden.

Mauern, die schĂŒtzen, trennen auch.

Manche Menschen können damit leben, andere möchten das nicht. Die Hochwassermauern sind ein Thema, welches die Bevölkerung spaltet.

Eine Allee, die eine Baumreihe verliert ist keine Allee mehr. Der Begriff „Naturdenkmal“ wird möglichst vermieden.

Am Abend zuvor hatte es im Großen Redoutensaal einen Infoabend gegeben, zu dem der OberbĂŒrgermeister eingeladen hatte. 350 Zuhörer fĂŒllten den Raum bis zum letzten Platz, ein paar mussten stehen oder saßen auf den FensterbĂ€nken. Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes erklĂ€rten ihre Planspiele, die Vor- und Nachteile der LinienfĂŒhrungen einer solchen Hochwassermauer, welche das Naturdenkmal „Kastanienallee“ bewahren oder zerstören wĂŒrden. Eine Allee, die eine Baumreihe verliert, ist keine Allee mehr. Das hat aber keiner ausgesprochen. Der Begriff „Naturdenkmal“ wird bei diesen Informationsveranstaltungen möglichst vermieden. Er könnte Emotionen wecken.

Es drehte sich viel um Technisches: Wo liegen die Obergrenzen fĂŒr die mobilen Elemente? Halten die tief im Boden verankerten SpundwĂ€nde auch das steigende Grundwasser ab? FĂŒr trockene Keller kann der Hochwasserschutz jedenfalls nicht garantieren. Es geht allein darum, die OberflĂ€chen wasserfrei zu halten, erfuhren die Zuhörer.

Die Wortmeldungen der BĂŒrger bei der anschließenden Diskussion erweckten den Eindruck, dass sie mit dem OberbĂŒrgermeister grundsĂ€tzlich einer Meinung sind. Der Hochwasserschutz muss gebaut werden, die Finanzspritze des Freistaates ist eine einmalige Chance, was das Stadtbild anbelangt, das werde schon nicht so schlimm werden. Auf eine Allee kann man verzichten. BĂ€ume wachsen wieder nach.

2.700 BĂŒrger, darunter 2.100 Passauer, haben die Online-Petition an den OberbĂŒrgermeister zur „Rettung der Innpromenade“ unterschrieben.

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Der mögliche Hochwasserschutz fĂŒr den Neumarkt: Im Norden zur Donau 340 Meter lang, im SĂŒden zum Inn 520 Meter lang. (Foto: BĂŒrgerblick)
Die zwei MĂ€nner, die sich auf der Theresienstraße trafen, Friedrich Brunner, der Vorsitzende des Vereins „Forum Passau“, und Andreas Vilsmeier, ein Wirt aus der Theresienstraße, hatten diese Veranstaltung nicht besucht. Sie hatten aber die Zeitungsberichte gelesen und sahen sich im GesprĂ€ch in ihrer Auffassung bestĂ€tigt, dass der Eindruck tĂ€uscht. „Die BĂŒrger werden diesem Hochwasserschutzprojekt nicht widerstandslos zustimmen“, sagte Vilsmeier. Er kenne viele kritische Stimmen, denn er hat die Facebookseite „BĂŒrgerinitiative zur Rettung der Innpromenade“ ins Leben gerufen. Sie ist verknĂŒpft mit einer Petition im Netz. 2.700 BĂŒrger, darunter 2.100 Passauer, haben bislang diese Online-Petition an den OberbĂŒrgermeister zur „Rettung der Innpromenade“ unterschrieben.

Viele Kritiker, darunter Mitglieder seines Vereins, seien im Saal gesessen, aber hĂ€tten „die FĂŒĂŸe stillgehalten“, meinte Brunner. „Wir haben genĂŒgend Unterschriften, wir können jederzeit mit dem BĂŒrgerbegehren loslegen“, ermunterte ihn Vilsmeier. Der Gastwirt bezweifelt, dass der technische Hochwasserschutz funktioniert. Sein Haus „Theresienstraße 31“ mit einer Kneipe stand 2013 zwanzig Meter von der Wasserkante entfernt, der Keller war vollgelaufen. Als die Feuerwehr ihre starken Pumpen angeworfen und das Wasser im Keller abgesaugt hatte, will er gesehen haben, was sich bei diesem Rekordpegelstand zwischen Donau und Inn im Untergrund abspielt. „Das Wasser ist durch meinen Keller gerauscht, von der Donau Richtung Inn“, schildert Vilsmeier.

Wir wissen heute, dass sich die beiden FlĂŒsse nicht im Neumarkt an der OberflĂ€che treffen, sie vereinen sich nicht - wie uns Zeitzeugen des Hochwassers 1954 weisgemacht haben - in der FußgĂ€ngerzone. Dort drĂŒckt nur das Donauwasser hinein. Unterirdisch laufen sie zusammen. Passau ist grĂ¶ĂŸtenteils auf Schwemmland gebaut. Die Bodenschichten sind wasserdurchlĂ€ssig. Ein Experte vom Wasserwirtschaftsamt will auf Nachfrage das PhĂ€nomen, das Vilsmeier beobachtet hat, nicht ausschließen. Bei den Info-Veranstaltungen war es nicht erwĂ€hnt worden. Solche Grundwasserströme wĂŒrden aber verhindert, weil Hochwasserschutz in selber Höhe auf der Donauseite gebaut wird.

Beim Hochwasserschutz „Innpromenade“ an der Gottfried-SchĂ€ffer-Straße sollen zwei Schöpfwerke dafĂŒr sorgen, dass die Senke von Oberer und Unterer Sand hinter der Hochwasserwand nicht absĂ€uft, wenn Grundwasser an die OberflĂ€che drĂŒckt oder Starkregen fĂ€llt. Die Bauwerke sollen laut Nachfrage eines Zuhörers unter der Erde gebaut werden, fast unsichtbar sein. Sie sind geplant in UfernĂ€he Höhe Heiliggeistgasse und Theresienstraße. Damit der Hochwasserschutz funktioniert, mĂŒssen auch die KanĂ€le zum Fluss abgeschottet werden. 1.300 Liter Wasser pro Sekunde, so die maximale KapazitĂ€t, sollen die Schöpfwerke hinter der Hochwassermauer im Notfall zurĂŒck in den Inn bringen.

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Die Mauer an der Innpromenade wĂŒrde stellenweise die volle Schutzhöhe erreichen (Fotomontage), 1,30 Meter misst der Grundsockel; dieser dĂŒrfte nicht verkleidet oder bepflanzt werden, damit die mobilen Elemente problemlos gesteckt werden können.
Die Höhe der Sockelmauern, den „Grundschutz“ von 1,30 Meter, haben die Planer nicht aus technischen GrĂŒnden gewĂ€hlt, sondern mit RĂŒcksicht auf die Wirkung fĂŒr Stadtbild und Mensch. Eine Mauer von dieser Höhe kann selbst ein kleiner Mann noch ĂŒberblicken. Blickbeziehungen sind fĂŒr eine Stadt, deren AushĂ€ngeschild die Schönheit ist, wichtig.

„Des bauÂŽma!“ Diesen Satz, der keinen Raum fĂŒr Widerspruch lĂ€sst und wie beschlossene Sache klingt, hat OberbĂŒrgermeister JĂŒrgen Dupper ausgesprochen. Es war wenige Tage vor dem Info-Abend in der Redoute, im „Forum Romanum“. So nennt sich der grĂ¶ĂŸte Konferenzraum im IBB-Hotel an der Bahnhofstraße. Wieder ein Info-Abend zum Hochwasserschutz, diesmal ging es um die Donauseite. Hier sind Mauern an der Oberen DonaulĂ€nde entlang der östlichen Abfahrtsrampe der SchanzlbrĂŒcke geplant; eine weitere Hochwasserverbauung etwas weiter donauaufwĂ€rts im Bahnhofsviertel beim Hotel „Ruhender Mann“.

Auch hier zeigten sich die rund 200 Zuhörer fĂŒr das Projekt sehr aufgeschlossen. Ein paar Skeptiker waren dabei, die sich um das Grundwasser sorgten oder wissen wollten, wie bei hohen Pegeln die ToilettenspĂŒlungen funktionieren. „Dann freuen sich die Fische“, sagte Dupper. Seine Mitarbeiter ermahnten die Hausbesitzer, dass der Einbau von RĂŒckhalteklappen in Überschwemmungsgebieten Pflicht sei. Sie verhindern den RĂŒckfluss aus der Kanalisation in das Hausinnere. Die Investition ab 500 Euro sollte sich lohnen, bedenkt man, welche SchĂ€den entstehen können, wenn Wasser aus Toiletten oder Waschbecken ins GebĂ€udeinnere eintritt.

Das Thema Stadtbild spielt an der Oberen DonaulĂ€nde offenbar ĂŒberhaupt keine Rolle. „Hier kann man nichts mehr verschandeln, das ist schon hĂ€sslich genug“, sagt selbst Stadtbildbewahrer Brunner. Die SchanzlbrĂŒcke mit Betonpfeilern und Auffahrt hat sich grob und grau vor die HĂ€userzeile gesetzt. Der Hochwasserschutz sieht hier so aus, dass die ParkplĂ€tze unterm Schanzl hinter der Schutzmauer verschwinden. Die Betonmauer erreicht streckenweise die Höhe der Auffahrtsrampe. Die heutigen Parkplatzeinfahrten werden zu Fluttoren. GĂ€ste, die im Sommer beim Italiener, Griechen oder Kroaten auf den FreiplĂ€tzen sitzen, werden das viele Blech unter der BrĂŒcke nicht mehr sehen, aber auch keine Donau, keine Schiffe oder das Ufer gegenĂŒber mit dem bewaldeten Georgsberg.

Die mobilen HochwasserwĂ€nde halten Straßen und HĂ€user weitgehend trocken, aber ein normales Leben wird es dahinter nicht geben. Die Straßen mĂŒssen gesperrt, die HĂ€user evakuiert werden. Denn die mobilen SteckwĂ€nde aus Alubalken und StĂŒtzen bieten keinen hundertprozentigen Schutz. Die Vertreter vom Wasserwirtschaftsamt betonen dies bei jeder Veranstaltung. Eine Situation wie bei der Flutkatastrophe 2013, als Bewohner in Altstadt und Neumarkt in den höher gelegenen Stockwerken ausharrten, werde es nicht mehr geben, ermahnte OberbĂŒrgermeister Dupper. Das Szenario, dass ein losgerissenes Schiff oder schweres Treibgut eine Haus- oder Hochwasserwand beschĂ€digt und zum Einsturz bringt, dieses Risiko muss stets einkalkuliert werden.

Auf Anfrage teilte Wolf-Dieter Rogowsky, der stellvertretende Behördenleiter des Wasserwirtschaftsamtes mit, welche Belastung die mobilen HochwasserschutzwĂ€nde aushalten mĂŒssen: Wenn sie eine vier Meter hohe WassersĂ€ule abhalten, wirkt auf jeden Meter Breite ein Gewicht von acht Tonnen. Das erklĂ€rt, warum - unabhĂ€ngig von der Leistungsgrenze der Aufbauhelfer - diese behördliche Vorgabe gilt: So wenig mobile Elemente wie möglich, denn sie bieten weniger Schutz als feste Mauern. FĂŒrs Stadtbild wĂ€re es umgekehrt angenehmer.

„Die Stadt Passau hundertprozentig hochwassersicher zu machen, das wĂ€re ein völlig unhaltbares Versprechen“, bekennt Dupper. Aber bei aller AbwĂ€gung der Problematik stehe fĂŒr ihn die Frage im Mittelpunkt: „Können wir so viel Hochwasserschutz wie möglich in der Stadt Passau realisieren?“ Den Löwenanteil der Kosten trĂ€gt als Bauherr der Freistaat, die Stadt muss sich mit 35 Prozent beteiligen.

Wer die im FrĂŒhjahr 2015 genannten KostenschĂ€tzungen mit den heute genannten vergleicht, erkennt, dass sich diese etwa verdoppelt haben. Der Hochwasserschutz fĂŒr die Gottfried-SchĂ€ffer-Straße (Innpromenade), wurde anfangs mit 5,4 Millionen Euro beziffert. Heute heißt es 8 bis 10 Millionen Euro. Das Gesamtpaket fĂŒr die sechs Maßnahmen (Neumarkt Nord und SĂŒd, Hals und Hacklberg, Lindau und Bahnhofsviertel) dĂŒrfte am Ende eher bei knapp 40 Millionen Euro liegen.

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Mobiler Hochwasserschutz erzeugt im Ernstfall GĂ€nsehaut: Grein an der Donau in Österreich entging um wenige Zentimeter der Katastrope, dass die Flutwand ĂŒberspĂŒlt wird. Die HĂ€user sind bereits evakuiert.
Die machbaren Varianten fĂŒr die Innpromenade, bei der jeweils etwa ein Drittel der BĂ€ume weichen mĂŒsste, wird zum Jahresanfang Stadtrat und BĂŒrgern mit anschaulichen Fotomontagen vorgestellt. An „Ecken und Kurven“ des Verlaufs wird es feste, in voller Höhe aufragende Mauern geben. Ein solches etwa 90 Meter langes MauerstĂŒck beginnt an der MarienbrĂŒcke, und steigt wegen des abfallenden GelĂ€ndes in der Linkskurve bis zur Bushaltestelle auf 3,50 Metern Höhe an, erreicht am ToilettenhĂ€uschen seinen höchsten Punkt und springt dann zurĂŒck auf den Grundsockel von 1,30 Metern.

Der Grundschutz, ein Mauersockel von mindestens 1,30 Meter Höhe, ist nur die sichtbare Spitze des Hochwasserschutzes. Damit er wirkt, mĂŒssen unterirdisch SpundwĂ€nde bis wenige Zentimeter ĂŒber der Gesteinsschicht eingebracht werden, stellenweise acht Meter tief. Dies erklĂ€rt, warum große Maschinen zum Einsatz kommen, die ein Baufeld von knapp zehn Meter Breite benötigen. Die Bauarbeiten dauern ein Jahr.

Je zwei feste Mauerelemente, aufragend in voller Höhe, wĂŒrde es auch bei jedem barrierefreien Eingang zur Innpromenade geben, beispielsweise am ampelgesteuerten FußgĂ€ngerweg Höhe Theresienstraße. Sie sind notwendig, damit hier bei Hochwasser mobile Tore installiert werden können.

Die Planspiele fĂŒr die Innpromenade werden beschrĂ€nkt durch Obergrenzen fĂŒr die mobilen Elemente. Fluthelfer mĂŒssten bei Hochwasseralarm das Material aus Lagern herbeischaffen, rund 150 bis 200 StĂŒtzen im Abstand von zwei bis drei Metern auf die Grundmauer schrauben, je StĂŒtze vier Schrauben, dann die Querbalken aus Aluminium stecken – eine mobile WandflĂ€che von maximal 600 Quadratmetern soll ihnen zugemutet werden. StĂŒtzen bis zu 1,20 Metern LĂ€nge können zwei Leute tragen, darĂŒber kommt ein Kran zum Einsatz. „Man wird sich auf einheitliche Bauteile festlegen, um beim Aufbau Irritationen zu vermeiden“, sagt ein Experte.

Wenn der Hochwasserschutz auf der Fahrbahn gebaut wĂŒrde, blieben die 120 BĂ€ume der naturgeschĂŒtzten Kastanienallee unangetastet, aber die Obergrenze der mobilen WandflĂ€che könnte nicht eingehalten werden: Auf der Fahrbahn lĂ€sst sich keine feste Grundmauer errichten, nur ebenerdige Verankerungen. Dies hat weitere Nachteile: WĂ€hrend der Bauphase, beim jĂ€hrlichen Probeaufbau und im Hochwasserfall mĂŒsste die Straße komplett gesperrt werden. Ohne Grundschutz mĂŒsste der Aufbau viel frĂŒher und auch bei kleineren Hochwasser beginnen.

WĂŒrde die Mauer direkt am Ufer gebaut, also Straßenverkehr und BĂ€ume schonen, rĂ€cht sich der Inn mit einem gefĂ€hrlichen Pegelanstieg - nicht erlaubt. Wird der Hochwasserschutz direkt vor die HĂ€user gebaut, mĂŒssten die Aufbauhelfer auf der flusszugewandten Seite arbeiten – zu riskant. Wenn der Hochwasserschutz neben der Straße verliefe, mĂŒssten weniger BĂ€ume fallen, aber dann fielen ParkplĂ€tze weg.

Ein Dilemma.

 
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