Mittwoch, 26. April 2017
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Bayern >> Mittwoch, 04. Januar 17

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Winter = Schnee und Eis = glatt. Weiß eigentlich jeder in Bayern seit Generationen.
Endlich Winter!

Bei Schnee sind Laster das größte Verkehrsproblem

Der Winter ist endlich da! Schneefälle haben auch in Tallagen 15 Zentimeter Neuschnee beschert. Die positiven Nachrichten: Bürger betreiben Frühsport mit Schneeschaufel, Autofahrer fahren vorsichtiger, schneebedeckte Dächer senken die Heizkosten, der Bayerische Wald hat sich in ein Winterwunderland verwandelt. In anderen Medien finden sie sofort "Schneechaos", aber das ist übertrieben.

„Wir haben keine nennenswerten Störungen im Stadtgebiet. Die Autofahrer haben sich angepasst“, lobt ein Passauer Polizeibeamter. Bestimmte Medien kennen bei einem normalen Wintereinbruch nur ein Wort: „Schneechaos“. Der Begriff „Chaos“ ist insofern richtig, als die Flocken in ungeordnetem Durcheinander zu Boden tanzen. 

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PNP schreibt vom "Schneechaos". Gemeint sind Stillstand und Staus, die liegengebliebene Lkw verursachen.
Auf den Straßen dagegen sorgt der Schnee nicht für Chaos, sondern fürs Gegenteil: Ruhe und Stillstand. Häufiger Verursacher von Staus und Gefahrenstellen ist der Schwerlastverkehr. „Wenn ich unbeladen bin, droht mein Gespann schon bei kleinen Steigungen hängen zu bleiben“, bekennt ein Brummifahrer. Tonnenschwere Ladung sorgt für bessere Reifenhaftung, aber längere Bremswege. Laut Statistik fährt jeder fünfte Lastwagen leer über die Straßen.

Für Stillstand sorgten auch heute hauptsächlich Lastwagen: Frühmorgens blockierte ein querstehender Lastzug die Autobahnauffahrt bei Garham (Altlandkreis Vilshofen). Später meldete die Polizei, dass 20 Laster auf der B12 im Bayerischen Wald wegen Schnee- und Eisglätte liegen geblieben sind.

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Focus hält uns mit "Schneechaos" in Atem: Schlagworte statt Fakten.
Positiv dies: Schnee bremst den Verkehr und sorgt für harmlosere Unfälle. Dies verdeutlichen die heutigen Zahlen: 34 Unfälle, davon 3 mit sechs Leichtverletzten, hieß es bis 15 Uhr von der Polizei für Niederbayern. Bei 52 Rutschunfällen in Oberfranken und Oberpfalz gab es einen Schwerverletzten, sieben Insassen ließen sich ambulant versorgen.

Wer die aktuellen Störungen direkt von der Polizei beim Nachrichtendienst Twitter lesen will, hier: https://twitter.com/polizeiNB.

Filme im Netz zeigen, dass Schwertransporte im Winter ein Schwachpunkt der Infrastruktur sind: Fünf niederbayerische Audifahrer ziehen einen Brummi die Rusel hoch Video. Hier haben sie es abgeschaut, paar Tage vorher: Drei Audifahrer ziehen im Allgäu einen Lkw eine Steigung hoch: Video.
 

 
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