Freitag, 28. April 2017
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Bayern >> Mittwoch, 04. Januar 17

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Der neue BĂŒrgerblick

Freyung, PNP und Hochwasserschutz

Liebe Leserinnen und Leser,

als ein MĂŒnchner Kollege mich eines Morgens anrief, dass in Freyung wohl ein Mord an einer jungen Frau verĂŒbt worden sei, er fragte, ob ich mich darum kĂŒmmere, sagte ich: „Zu weit weg, da bin ich nicht dran“. Am Abend stand ich vor dem Haus, in dem die Leiche entdeckt worden ist. Das Tötungsdelikt hatte sich zu seinem außergewöhnlichen Kriminalfall entwickelt, wie wir ihn in unserer Heimat alle Jahrzehnte nur erleben. Der tatverdĂ€chtige Vater mit dem Kind auf der Flucht und Facebook spielte plötzlich eine verteufelte Rolle: Es wurde zum Werkzeug, um ein Verbrechen zu vertuschen. Der Fall Freyung - unsere Titelgeschichte.

Wir berichten ĂŒber das folgende Thema exklusiv, aber nicht deshalb, weil wir so investigativ oder schnell sind, sondern weil die Kollegen der „Passauer Neuen Presse“ darĂŒber nicht schreiben dĂŒrfen: Es geht um die arbeitspolitischen Spannungen bei der „PNP“. Streik liegt in der Luft. Das Haus ist kerngesund, kann sich mit einer hohen zweistelligen Millionensumme den Verlag "Donaukurier" einverleiben, aber weigert sich, seine Angestellten und Redakteure nach Tarif zu bezahlen. Über das neue Medienmonopol und die Machtprobe der Verlegerin Simone Tucci-Diekmann erfahren Sie bei uns. FĂŒr alle, die Diekmanns Rede bei einer außerordentlichen Betriebsversammlung verpasst haben: Wir bringen sie in AuszĂŒgen.

Wer die neuen Hochwassermauern haben will, weil er Nutznießer ist, redete sie schön. Wer verbittert gegen die Hochwassermauern kĂ€mpft, hat oft keine Ahnung, wie es sich anfĂŒhlt, vom Hochwasser betroffen sein. Mauern, die schĂŒtzen, trennen und spalten. Wir haben Pro und Contra und sowie weniger bekannte Fakten zusammengetragen.

Außerdem:

·        Ein Treffen mit dem Hausbesitzer, der am Linzer Tor in Passau-Innstadt ein Denkmal verfallen lĂ€sst.

·        Ein Blick unter den Domberg, wo sich SchĂ€tze der Steinmetzkunst verbergen.

·        Wir erzĂ€hlen, wer die Kneipentour in der Innstadt am Leben erhĂ€lt.

·        Als Gastautor schreibt Florian Klenk, der Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung „Falter“, wie er als persönlich Betroffener dem Hass auf Facebook auf der Spur war.

·        Dominik Kalus, unser freier Mitarbeiter fĂŒr den Kulturkalender, erzĂ€hlt uns, warum er sich bei seinem Auslandsstudium in Polen „fremd im Vaterland“ fĂŒhlt.

·        BĂŒrgerblick-Reporter Tobias Mayerhofer hat ein „EnergiebĂŒndel“ vom Landestheater interviewt, den gefeierten Musicaldarsteller und Schauspieler Andreas Schneider.

Mit dieser Ausgabe, erstmals 76 Seite stark, verabschieden wir uns bis zum Februar in die Winterpause. Wenn bis dahin etwas wichtig ist, bringen wir es auf unserer Online-Seite.

Frohes Fest und gesundes 2017!

Ihr Hubert Jakob Denk

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