Montag, 20. November 2017
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Anfang Juli besuchte Bischof Schraml, hier mit dem Erbendorfer Bürgermeister, seine Heimatgemeinde; da war der Pfarrer schon abgesetzt und der Fall Tagesgespräch.
Schulm├Ądchen missbraucht

Neuer Priesterskandal: Ersch├╝tterung im Heimatort von Bischof Schraml

Passau/ Erbendorf - Tiefe Bestürzung im Geburts- und Heimatort des Passauer Bischofs Wilhelm Schraml:  Der vor wenigen Monaten abgesetzte Pfarrer soll, so die Ermittlungen, drei kleine Mädchen sexuell missbraucht haben. Er bekam nun einen heiklen Strafbefehl.

Schraml wird auch schwer betroffen sein. Er hat den Geistlichen im September 2007 mit persönlichem Grußwort und besten Empfehlungen ins Amt seiner Heimatgemeinde gehoben.

Mitte April waren die Vorwürfe gegen den 58-jährigen Geistlichen in der Pfarrei Erbendorf laut geworden. Er soll die Grundschülerinnen im Religionsunterricht unsittlich angefasst haben. Sein Anwalt bezeichnet die Taten als "im unteren Bereich der Strafbarkeitsschwelle", doch die Justiz kam zu einer anderen Beurteilung.  Der Strafbefehl, den das Amtsgericht Tirschenreuth erließ, verhängt eine zehnmonatige Bewährungsstrafe und eine Zahlung von 4000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung. Wenn der Beschuldigte dies nicht annimmt, wird der Fall vor dem Amtsgericht öffentlich verhandelt.

Zu seinem 30. Priesterjubläum war der damals 55-jährige Pfarrer feierlich in Erbendorf in sein Amt eingeführt worden. Am Ende des Gottesdienstes wurde ein Grußwort des Passauer Bischofs und Erbendorfer Ehrenbürgers Wilhelm Schraml verlesen, man möge den Seelsorger wohlwollend aufnehmen.

 
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