Dienstag, 25. Juli 2017
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Der Katzenkiller legte bei der Polizei ein Geständnis ab.

Er tötete mindestens sieben Tiere: Der Katzenhasser von Haselbach

Seit Jahren rätseln die Katzenbesitzer in dem Dorf Haselbach bei Passau, warum ihre Tiere spurlos verschwinden. „Es dürften schon an die 20 Katzen weggekommen sein“, schätzt eine Frau aus der Siedlung. Jetzt haben alle die entsetzliche Gewissheit: Der Rentner Franz R. (69), ein ehemaliger Bauhofarbeiter, hat die Vierbeiner mit einer selbst gebastelten Falle gefangen und im Wassereimer ertränkt!

Der perverse Tiertöter legte bei der Polizei ein Geständnis ab. Angeblich habe ihn der fremde Katzendreck in seinem Garten gestört. Er sagt, er habe in den letzten beiden Jahren insgesamt sieben Katzen gefangen und getötet. Die Haselbacher vermuten, dass dies nicht die ganze Wahrheit ist.

Krankenschwester Grit W. (37) ist auch eine Leidtragende. „Die Polizei hat mir einen Sack mit zwei toten Katzen gezeigt, eine war meine arme Puschl“. Das Fell der Tiere muss nass gewesen sein, denn sie waren zusammengefroren.

Es war die hoffentlich letzte Schandtat des Katzenkillers.

So flog er auf: Eine Haselbacherin (31), die ebenso wie die Krankenschwester seit wenigen Tagen ihre Katze vermisste, wurde Samstagfrüh zur aufmerksamen Zeugin. Sie entdeckte, wie das Rentnerehepaar einen Sack in den Kofferraum seines alten Mercedes und wegfuhr. Die Nachbarin, obwohl sie noch im Pyjama war, setzte sich in ihr Auto und nahm die Verfolgung auf. Zehn Kilometer weiter, in einem Waldstück, beobachtete sie heimlich diese Szene: Die Rentnerin stieg aus und warf das Bündel in den Wald. Später stellte sich heraus, in dem Sack waren zwei ertränkte Katzen - die beiden vermißten Tiere.

Was ist das für ein kranker Mensch? Der Katzenhasser hat eine weiße Villa mit Glasveranda, züchtet auf seinem großen Grunstück in einem Gewächshaus Gemüse und hält sich Laufgänse gegen Schnecken.

„Wie konnte er das unseren Kindern nur antun?“ klagt eine Mutter, aus deren Familie in den vergangenen Jahren schon sieben Katzen verschwunden sind. Marco (13) trauert um seinen Kater Mucki, der im September verschwand: "Wir haben uns jetzt einen Hund gekauft“.
 
 
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