Montag, 25. September 2017
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Lokalnachrichten >> Donnerstag, 08. Mai 08

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Da strahlt einer übers ganze Gesicht: Urban Mangold (ödp) bekam endlich seinen Bürgermeisterposten. Parteikollege Paul Kastner war der erste Gratulant. (Mit Klick zur Galerie)
CSU verliert alle Posten

Mangold (ödp) zum Vizebürgermeister gewählt

Wahlen der Bürgermeister im Großen Rathaussaal zu Passau: Die alte CSU-Garde um den abgewählten OB Albert Zankl will nicht loslassen. Sie ließ Ex-Vizebürgermeisterin Dagmar Plenk gegen  Urban Mangold (ödp) antreten - und verlor.

„Drei Männer um die 40 sind kein repräsentativer Querschnitt“, mahnte CSU-Fraktionschef Dr.Chrysant Fischer seine Stadtratskollegen und schlug Dagmar Plenk  für das Amt der Vizebürgermeisterin vor.

Dann wurde es spannend. „Urban Mangold!“, „Dagmar Plenk!“, „Ungültig!“, verlas der neue Oberbürgermeister Jürgen Dupper laut jeden der 45 Stimmzettel der Stadträte.

Um 16.45 Uhr stand das Ergebnis fest: Mit 25 gegen 17 Stimmen (drei ungültig) wurde Urban Mangold (ödp) gewählt. "Für mich hat sich nach 25 Jahren politischer Tätigkeit ein Traum erfüllt", freute er sich.


Für das Amt des dritten Bürgermeisters wurde wieder Dr. Anton Jungwirth vorgeschlagen.

Andreas Dittlmann (CSU), der kurz  als Gegenkandidat zur Diskussion stand, war nicht angetreten. Mit dieser persönlichen Entscheidung wollte er demonstrieren, dass er den alten Kurs seiner Partei nicht billigt. "Für mich ist es keine Überraschung, wie es heute gelaufen ist", sagte er nach den Wahlen.

Also blieb die CSU abermals außen vor. 32 Stimmen entfielen auf Jungwirth, eine wurde für Karl Synek (Grüne) und eine für Josef Reischl (CSU) abgegeben, der Rest "ungültig".

Ex.-OB Albert Zankl verfolgte als "Hinterbänkler" der CSU die Stadtratssitzung. Er wählte einen Platz neben einer großen Säule, wo er vor neugierigen Blicken weitgehend geschützt war. Er hatte prophezeit , dass Plenk "garantiert" gewinnen werde.

Nun hat die CSU als zweitgrößte Fraktion allen Einfluss verspielt:  Sie hat keinen einzigen Bürgermeisterposten bekommen. In den wichtigen Stadtratsausschüssen, wo sie früher den Vorsitz hatte, ist sie nur mehr mit vier Stimmen (früher sechs) vertreten.

NPD will auf Passauer Veranstaltungssäle zugreifen

Zu den ersten Tagesordnungspunkten gehörte ein brisantes Thema: Die NPD will Versammlungen in Passau abhalten und hat für Redoute und X-Point-Halle angefragt. Es wurde einstimmig beschlossen, die Redoutensäle ab sofort für politische Veranstaltungen zu sperren. Ein identischer Auftrag ging an die für die X-Point-Halle zuständige Stadttochter Event Gmbh.
 
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