Die Passauer Fachoberschülerin und Hobbysängerin Julia Falke (18) steht am Samstag wieder vor einem Millionenpublikum auf der Bühne. Ob sie mit dem Song von Melissa Etheridge „Like The Way I do“ bei „Deutschland sucht den Superstar“ weiterkommt? Sie gehört gerade zu den besten sieben Mädchen von 30.000 Bewerbern des TV-Spektakels von RTL. Zwei Kandidatinnen fliegen wieder raus. Kurzer Anruf in Köln. Mediendenk: Hallo Julia! Wir haben ja gesehen, dass du beim letzten Auftritt ziemlich aufgeregt warst. Was willst Du gegen dein Lampenfieber tun? Julia: Ich glaub, das kann man nicht in Griff kriegen. Ich werde einfach versuchen ein wenig lockerer zu sein. Blöd gesagt: das Ganze nicht zu ernst zu nehmen und es einfach auf mich zu kommen zu lassen. Ändern kann ich es sowieso nicht. Mediendenk: Du wurdest ja bei der letzten Entscheidung ganz schön auf die Folter gespannt.
Julia: (stöhnt) Au ja, auf jeden Fall.
Mediendenk: Seit zwei Wochen bist Du von zu Hause weg. Wen oder was vermisst Du?
Julia: Ja ganz klar, ich vermisse natürlich vor allem meinen Freund. Meine Familie, meine Mädels zu Hause, die fehlen mir ganz stark. Da wir aber jeden Tag mailen und telefonieren gehts einigermaßen.
Mediendenk: Deine Oma hat etwas scherzhaft gesagt: „Mei, die Julia ist halt so die Landpomeranze unter den ganzen anderen Gesangsprofis.“ Welche Chancen rechnest du dir selbst aus?
Julia: (lacht) Das ist immer so schwer zu sagen. Es ist jeder von uns ziemlich super und ich glaube, es hängt hauptsächlich von der Tagesform ab. Es kann zum Beispiel sein, dass es eine von den Besten total verkackt, weil sie zu aufgeregt ist. Und eine von denen, die so gehandelt wird, als ob sie rausfliegen würde, wird vielleicht total durchstarten.
Mediendenk: Welches der folgenden drei Dinge wäre für dich am Samstag schlimmsten: Ein Patzer beim Singen, rausfliegen oder von Dieter Bohlen niedergemacht zu werden?
Julia: Wenn mich der Bohlen wieder fies anmacht, das wäre das Schlimmste für mich.
Mediendenk: Bekommst du etwas vom Kölner Karneval um dich herum mit? Du warst ja mal bei der Prinzengarde in Ruhstorf an der Rott aktiv.
Julia: Ja, ich war sogar Prinzessin. Auf den Karneval könnte ich natürlich schon in meiner Freizeit hingehen, aber ich will es vor Samstag nicht riskieren einen Absturz zu haben und am Samstag dann ohne Stimme auf der Bühne zu stehen (lacht). Wir wollten am Sonntag nach unserem Auftritt mal hinschauen.
Mediendenk: Möchtet du zu Hause noch jemand grüßen? Julia: Ich möchte vor allem die Karaoke-Bar „Aquarium“ grüßen, die mich so toll unterstützen und alle die für mich anrufen und mich klasse finden. Ihr seit echt toll, geil - total!
Mediendenk: Vielen Dank Julia, wir drücken dir natürlich weiter die Daumen.