Autofahrer schimpfen über Radfahrer, die in der Dunkelheit ohne Licht über die Straßen huschen. Radfahrer ärgen sich, wenn ihr Drahtesel geklaut wird und ihnen bei der Anzeige die notwendigen Daten fehlen. In Regensburg kann das alles nur besser werden: Dort gibt es neuerdings die Fahrradpolizei! Charmant: Die Gendarmen sind selbst mit dem Rad unterwegs.
Seit Montag unterstützen Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei für zwei Wochen ihre Kollegen in der Donaustadt, um verstärkt auf die Radfahrer zu achten. Die jungen Polizeimeister verteilen Fahrradpässe, die, vollständig ausgefüllt, bei Verlust oder Diebstahl des Rades hilfreich sind. Sie überprüfen den technischen Zustand. Funktionieren die Vorderbremsen? Sind die Lichter intakt? Der häufigste Verstoss war überrraschend: Falsche Benutzung des Radweges! 160 Fälle wurden in kurzer Zeit registirert und zum Teil mit Bußgeld geahndet.